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Polizei

Unwettereinsätze und weitere Alarmierungen: Feuerwehr Lindau am Mittwochabend stark gefordert

today16. Juli 2026

Hintergrund
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Die Feuerwehr Lindau hatte am Mittwochabend alle Hände voll zu tun. Neben mehreren unwetterbedingten Einsätzen rückten die Einsatzkräfte auch zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage sowie zu zwei Notfalltüröffnungen aus.

Foto: Feuerwehr Lindau

Mit Beginn des Unwetters am späten Nachmittag wurden zunächst die Löschgruppe Altstadt und eine Gruppe des Löschzuges Hauptwache zum Maria-Martha-Stift auf der Lindauer Insel alarmiert. Dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Nach einer umfassenden Kontrolle konnten die Einsatzkräfte jedoch weder Rauchentwicklung noch ein Brandereignis feststellen. Die Anlage wurde zurückgestellt und die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben.

Im weiteren Verlauf zog eine Gewitterfront über das Lindauer Stadtgebiet. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte elf unwetterbedingte Einsatzstellen abarbeiten. Schwerpunkt waren umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste, die Straßen blockierten oder eine Gefahr für den Verkehr darstellten. Die Feuerwehr beseitigte die Hindernisse, sicherte Gefahrenstellen und stellte die Verkehrssicherheit wieder her.

Besonders aufwendig war ein Einsatz im Lindauer Ortsteil Oberreitnau. Dort war ein Baum auf die Bahnstrecke gestürzt und blockierte die Gleise. Betroffen war ein EuroCity-Express der Schweizerischen Bundesbahnen, der seine Fahrt zunächst nicht fortsetzen konnte. Gemeinsam mit den zuständigen Stellen wurde die Strecke gesichert, anschließend entfernten die Einsatzkräfte den Baum mit Motorsägen. Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Einsatzstelle an den Notfallmanager der Deutschen Bahn übergeben. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt.

Zusätzlich rückte eine Gruppe des Löschzuges Hauptwache gegen 18:45 Uhr sowie kurz vor 20 Uhr zu zwei Notfalltüröffnungen im Stadtteil Reutin aus. Beide Einsätze konnten schnell abgeschlossen werden.

Insgesamt waren rund 60 Kräfte der Lindauer Feuerwehr im Einsatz. Dank des koordinierten Zusammenspiels aller Beteiligten konnten sämtliche Einsatzstellen zügig abgearbeitet und die Einsatzbereitschaft anschließend wieder hergestellt werden.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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