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Über uns

Technik – wie kommt das Programm auf die Antenne?

today1. Mai 2024 45

Hintergrund
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Das "Medienhaus Allgäu" von AllgäuHIT in der Lindauer Straße in Kempten.

Ist doch ganz einfach: Radio einschalten und hören! Aber wie funktioniert das überhaupt und wie kommt unser Programm direkt zu euch in die Empfangsgeräte?

Unsere Sendestudios befinden sich in der Lindauer Straße 6 in Kempten. Von dort aus werden unsere Programme produziert und über das hauseigene Playoutcenter aufbereitet. Heißt: Die Audiospur wird um Informationen, wie den aktuellen Musiktitel, den Sendungsnamen, Grafiken, etc. für das DAB-Radiodisplay angereichert.

Das „Medienhaus Allgäu“ von AllgäuHIT in der Lindauer Straße in Kempten.

Klar, AllgäuHIT sendet das Programm also direkt an die Sendemasten?
Wir von AllgäuHIT senden selbst, über eine Glasfaserleitung unseres Dienstleisters Media Broadcast, von der Lindauer Straße in Kempten direkt zum Olympiaturm in München. Dort wird unser Signal entgegengenommen und direkt zu den Sendemasten Grünten, Pfronten, Markt Wald, Memmingen, Pfänder und Ulm weitergesendet. Das alles passiert superschnell. Die Verzögerung von dem live gesprochenen Wort des Moderators bis zu euch beträgt gerade einmal 2-3 Sekunden.

Und was hat es mit der Datenrate auf sich?
Als AllgäuHIT 2018 die Möglichkeit bekam über DAB+ auszustrahlen, wussten wir, dass dies unser Hauptverbreitungsweg werden würde. Uns wurden damals maximal 96 kbps zugestanden, die wir voll ausgeschöpft haben. Das macht die Verbreitung über DAB+ für uns zwar etwas teurer im Vergleich zu unseren Mitbewerbern, sorgt aber für eine bessere Klangqualität. Die weiteren Programme im Kanal 8B (Allgäu-Donau-Iller) senden meist mit 80 kbps oder sogar nur mit 72 kbps. Es steht zur Übertragung also weniger Datenrate zur Verfügung.

Wird das DAB-Signal auch für die Kabeleinspeisung verwendet?
Die Zuführung zu den Kabelnetzen, in denen AllgäuHIT eingespeist ist, erfolgt seit Sendebeginn über einen eigenen Webstream. Anfangs war AllgäuHIT auf diesem Gebiet sogar ein technisches Versuchsprojekt der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Dieses war erfolgreich, sodass zahlreiche andere Sender in den Genuss der digitalen Zuspeisemöglichkeit via Stream kamen. Einziger Nachteil: Hier liegt die Zeitverzögerung geringfügig höher als bei der DAB-Verbreitung.

Wie werden die Webstreams bereitgestellt?
Unser Dienstleister in diesem Bereich, die UPLINK Digital GmbH, erstellt aus unserem Audioprogramm entsprechende Streams mit verschiedenen Bandbreiten – bestens geeignet für den User.

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Geschrieben von: Redaktion

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