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Aktuelles

Olympia-Aus für Nordische Kombination: Deutscher Skiverband bedauert Entscheidung

today8. Juli 2026

Hintergrund
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Der Deutsche Skiverband reagiert mit Bedauern auf die Entscheidung des Executive Board des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), die Nordische Kombination nicht in das Wettkampfprogramm der Olympischen Winterspiele 2030 aufzunehmen.

Kombinierer Johannes Rydzek beim WM-Teilnehmer- und Medaillengewinner-Empfang in Oberstdorf / Foto: Dominik Berchtold

„Natürlich hätten wir uns ein anderes Ergebnis gewünscht“, sagt Andreas Schlütter, Vorstand Sport im Deutschen Skiverband. „Wir respektieren die Entscheidung des IOC, auch wenn sie aus unserer Sicht nur schwer nachvollziehbar ist. Die Nordische Kombination ist eine unserer Kerndisziplinen und hat den nordischen Skisport über viele Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt. Gleichzeitig kommt diese Entwicklung nicht völlig überraschend. Jetzt gilt es, die Entscheidung in Ruhe zu analysieren und gemeinsam mit unseren Partnern die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Dabei werden wir auch bewerten müssen, welche Auswirkungen sie mittel- und langfristig auf unsere Förderstrukturen haben kann. Unabhängig davon steht für uns fest, dass wir die Nordische Kombination weiterhin engagiert begleiten und ihr auch künftig eine sportliche Perspektive bieten werden.“

Unabhängig vom olympischen Status verfügt die Nordische Kombination weiterhin über ein etabliertes internationales Wettkampfsystem mit Weltcups und Weltmeisterschaften. Für den Deutschen Skiverband bleibt sie damit ein fester Bestandteil des nordischen Skisports. In den kommenden Tagen und Wochen wird der DSV die Auswirkungen der Entscheidung gemeinsam mit seinen Gremien sowie seinen nationalen und internationalen Partnern bewerten.

„Für unsere Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer sowie die vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen ist diese Entscheidung zunächst einmal eine große Enttäuschung“, erklärt Horst Hüttel, Sportdirektor Nordisch im Deutschen Skiverband. „Jetzt richtet sich unser Blick nach vorne. Gemeinsam werden wir bewerten, welche Konsequenzen sich daraus ergeben und wie wir die Nordische Kombination künftig bestmöglich weiterentwickeln können. Dazu gehört selbstverständlich auch der enge Austausch mit den anderen führenden Skinationen sowie insbesondere mit der FIS.“

Der Deutsche Skiverband wird sich auch künftig gemeinsam mit der FIS und seinen internationalen Partnerverbänden für die Weiterentwicklung der Nordischen Kombination einsetzen.

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Geschrieben von: Redaktion

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