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Aktuelles

Gesundheitsamt rät vom Baden im Kleinen See bei Lindau ab

today7. Juli 2026

Hintergrund
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Grün-braune Schleimklumpen treiben derzeit auf der Wasseroberfläche des Kleinen Sees in Lindau. Verantwortlich dafür sind nach Angaben des Gesundheitsamts sogenannte benthische Cyanobakterien. Bis die Ergebnisse einer laufenden Untersuchung vorliegen, rät die Behörde vorsorglich vom Baden in dem Gewässer ab.

Symbolbild Lindau / Foto: Pixabay

Laut Gesundheitsamt wird das Wachstum der Bakterien durch die derzeit hohen Wassertemperaturen von rund 26 Grad sowie einen hohen Nährstoffgehalt im Wasser begünstigt. Benthische Cyanobakterien siedeln sich normalerweise am Grund von Seen, Flüssen und Tümpeln an. Dort bilden sie auf Steinen und Wasserpflanzen einen schleimigen Biofilm, der auch als benthische Matte oder „Krötenhaut“ bezeichnet wird.

Mögliche gesundheitliche Risiken für Menschen und Tier

Das Problem: Bei benthischen Cyanobakterien führen hohe Temperaturen zu einer gesteigerten Photosynthese. Dabei entstehen kleine Sauerstoffbläschen, die dazu führen können, dass sich die Matten vom Gewässerboden lösen und an die Wasseroberfläche treiben. Da viele benthische Cyanobakterien giftige Toxine bilden können, steigt durch das Auftreiben das Risiko, dass Menschen und Tiere mit ihnen in Kontakt kommen.

 Nach Angaben des Gesundheitsamts können diese Toxine beim Menschen unter anderem Hautreizungen oder Durchfall verursachen, sollten sie verschluckt werden.

Für Hunde können die Giftstoffe lebensgefährlich sein.

Um die mögliche Giftigkeit der Cyanobakterien zu untersuchen, wurden bereits Proben entnommen. Die Laborergebnisse stehen derzeit jedoch noch aus. Bis dahin empfiehlt das Gesundheitsamt, auf das Baden im Kleinen See zu verzichten und Hunde vom Gewässer fernzuhalten.

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Geschrieben von: Redaktion

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