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Bei Ausreisekontrollen am Flughafen Memmingen haben Grenzpolizisten mehrere Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz festgestellt. Vier georgische Frauen müssen mit Strafverfahren und mehrjährigen Einreiseverboten rechnen.

Bei Kontrollen vor Flügen nach Kutaisi in Georgien, Chisinau in Moldawien und Skopje in Nordmazedonien haben Grenzpolizisten mehrere Personen festgestellt, die gegen Vorgaben des Aufenthaltsgesetzes verstoßen haben.
Bei drei georgischen Frauen stellten die Beamten zunächst einen legalen Aufenthalt von 87 Tagen fest. Aufgrund der langen Aufenthaltsdauer gingen sie den Fällen genauer nach und stellten fest, dass die Frauen während ihres Aufenthalts in Deutschland unerlaubt gearbeitet hatten. Die drei Frauen führten jeweils Bargeld mit und hinterlegten damit Sicherheitsleistungen im jeweils vierstelligen Bereich.
Im weiteren Verlauf kontrollierten die Beamten eine weitere 41-jährige Georgierin, die nach Kutaisi ausreisen wollte. Sie hatte die erlaubte Aufenthaltsdauer im Schengenraum um 297 Tage überschritten.
Gegen alle vier Frauen wurden Strafverfahren eingeleitet. Zudem müssen sie mit mehrjährigen Einreiseverboten rechnen.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Grenzpolizei Kontrolle Memmingerberg