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Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 für Schwaben Süd/West zeigt einen Rückgang der Straftaten auf 33.277 Fälle, den niedrigsten Wert seit zehn Jahren außerhalb der Pandemie. Gewaltkriminalität, Rauschgiftdelikte und Straßenkriminalität gingen deutlich zurück, während Wohnungseinbrüche und Callcenterbetrug zunahmen.

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West hat die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025 vorgestellt. Insgesamt wurden 33.277 Straftaten registriert – ein Rückgang von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der niedrigste Wert seit zehn Jahren außerhalb der Pandemie. Auch die Häufigkeitszahl, also die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner, sank um 4 Prozent auf 3.332. Die Aufklärungsquote stieg auf 70,8 Prozent.
Besonders rückläufig waren Gewaltkriminalität (-10,7 Prozent), Rauschgiftdelikte (-21,5 Prozent) und Straßenkriminalität (-8,3 Prozent). Auch Diebstahlsdelikte gingen um 4,7 Prozent zurück. Lediglich beim Wohnungseinbruchsdiebstahl (+7,3 Prozent) und Callcenterbetrug (+28,4 Prozent) wurden Zuwächse verzeichnet. Während bayernweit die Zahl der Vergewaltigungen gestiegen ist, zeigt sich im Allgäu ein gegenteiliger Trend – hier sind die Zahlen rückläufig.
Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner betont: „Sie leben in einer der sichersten Regionen Bayerns!“ Laut Pressesprecher Johannes Stoll gibt es mehrere Gründe für den Rückgang der Straftaten.
Detaillierte landkreisbezogene Zahlen und der vollständige Sicherheitsbericht 2025 können auf der Website der Bayerischen Polizei eingesehen werden.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Kriminalität Polizei Statistik