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Das Hauptzollamt Augsburg hat für 2025 einen Schaden von rund 15,7 Millionen Euro durch Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung ermittelt. Zum Zuständigkeitsbereich gehören auch Kempten und Lindau. Knapp 600 Arbeitgeber wurden geprüft, dabei leitete die Finanzkontrolle Schwarzarbeit über 2.200 Straf- und mehr als 1.200 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Das Hauptzollamt Augsburg hat die Jahresstatistik 2025 der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) vorgestellt. Die Behörde mit Standorten in Augsburg, Ingolstadt, Kempten und Lindau ermittelte demnach einen festgestellten Schaden von rund 15,7 Millionen Euro durch Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung.
Im vergangenen Jahr wurden knapp 600 Arbeitgeber geprüft. Im Anschluss leiteten die Beamten über 2.200 Strafverfahren sowie mehr als 1.200 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Gleichzeitig konnten zahlreiche Verfahren abgeschlossen werden. Insgesamt wurden Freiheitsstrafen von 39 Jahren sowie Geld- und Bußgelder in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro verhängt.
Laut Zoll fiel der finanzielle Schaden im Vergleich zum Vorjahr um mehr als eine Million Euro höher aus. Gleichzeitig stieg die Zahl der Verfahren trotz geringerer Arbeitgeberprüfungen. Dies unterstreiche den risikoorientierten Kontrollansatz der Finanzkontrolle Schwarzarbeit.
Auch international war die FKS aktiv und unterstützte unter anderem die österreichische Finanzpolizei bei Schwerpunktkontrollen im Baugewerbe. Zudem beteiligte sich das Hauptzollamt an bundesweiten Prüfaktionen in verschiedenen Branchen, darunter Bau, Gastronomie und Sicherheitsdienste
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Augbsurg Hauptzollamt Schwarzarbeit