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Von der Technik bis zur Verwaltung: Ausbildung beim ZAK im Allgäu

today3. November 2026

Hintergrund
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Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten

Jeden Tag essen wir, kaufen Lebensmittel ein, bestellen vielleicht etwas online oder werfen Verpackungen weg. Dabei entsteht natürlich jede Menge Müll, worüber sich wohl einige im Alltag oft nicht so viele Gedanken machen. Gut, dass es Organisationen gibt, die sich genau darum kümmern und dafür sorgen, dass unser Müll richtig entsorgt und weiterverarbeitet wird. Bei uns in der Region übernimmt das unter anderem der ZAK, der Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten.

Junge Menschen Symbolbild, Pixabay (Dimhou)

Viele verbinden den ZAK wahrscheinlich erst mal mit Müllabfuhr, Wertstoffhöfen und Abfallentsorgung. Dahinter steckt aber noch viel mehr: Der ZAK ist auch ein vielseitiger Arbeitgeber mit ganz unterschiedlichen Berufsfeldern, Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten, hat uns Renate Hartmann vom ZAK verraten:

„Beim ZAK kümmern wir uns um eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft. Ein bürger- und klimafreundliches Abfallmanagement ist uns sehr wichtig. Und da sind natürlich unterschiedliche Berufsfelder dabei, von technisch bis kaufmännisch und beratend. Viel Kundenkontakt gibt es bei uns in den ZAK-Kaufhäusern oder auch direkt am Wertstoffhof. In der Verwaltung laufen komplett die Fäden zusammen, ob das jetzt Finanzen, Personal oder Öffentlichkeitsarbeit ist. Dann gibt es im Servicecenter die Möglichkeit, als Bürger oder Bürgerin anzurufen, Fragen zu stellen, über Tonnenleerungen und Entsorgungsfragen einfach. Und dann ist natürlich auch unser Müllheizkraftwerk ein großer Punkt, wo einfach aus dem ganzen Restmüll Energie erzeugt und dann ins Fernwärmenetz eingespeist wird.“

Beim ZAK gibt es also jede Menge unterschiedliche Aufgabenbereiche. Da ist sicher für viele Interessen etwas dabei. Auch für Azubis gibt es verschiedene Möglichkeiten, erzählte uns Renate Hartmann:

„Wir bilden Elektroniker für Betriebstechnik aus, und zwar ist das im Müllheizkraftwerk der Fall. Und dann haben wir bei uns in der Verwaltung die Kaufleute für Büromanagement und auch die Umwelttechnologen für Kreislauf- und Abfallwirtschaft. Die Azubis durchlaufen bei uns einfach verschiedene Abteilungen, können sich so auch ein Bild vom großen Ganzen machen und lernen das ganze Unternehmen kennen und verstehen. So können sie auch herausfinden, in welchem Bereich sie nach der Ausbildung vielleicht gerne weiterbeschäftigt werden möchten.“

Und generell hat der ZAK als Arbeitgeber laut Hartmann auch einiges zu bieten:

„Unter diesem Motto „Gemeinsam was bewirken“, das wir uns auf die Fahnen geschrieben haben, möchten wir einfach aktiv zum Klimaschutz beitragen. Dazu braucht es viele Hände und auch Köpfe. Jede Aufgabe zählt und jeder und jede trägt letzten Endes dazu bei, dass alles bei uns funktioniert. Unsere Arbeitskultur ist einfach ein wertschätzendes Miteinander im Team. Es gibt für jeden Raum, persönliche Entwicklungen voranzutreiben. Fortbildungen sind auf jeden Fall jederzeit möglich und auch gewünscht. Wir haben einen sicheren Arbeitsplatz mit unbefristeten Arbeitsverträgen, wir haben eine betriebliche Krankenversicherung beispielsweise und auch eine überdurchschnittliche Betriebsrente, bei der der Arbeitgeber für die Mitarbeiter einzahlt.“

Der ZAK ist als Arbeitgeber also viel vielseitiger, als man vielleicht zunächst denkt. Von der Abfallentsorgung über die Technik bis hin zur Verwaltung und verschiedenen Ausbildungsberufen gibt es dort ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Wer jetzt neugierig geworden ist und sich vorstellen kann, beim ZAK einzusteigen, hat ab morgen direkt die Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren. Denn dann startet die AzubiXperience. Und auch der ZAK ist dabei, wie uns Hartmann verriet:

„Die AzubiXperience ist einfach ein tolles Format in ungezwungener, lockerer Atmosphäre. Da haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, direkt auf uns zuzukommen. Wir haben alle Ausbilder mit dabei in sämtlichen Bereichen, in denen wir ausbilden. Und auch unsere Auszubildende im Büro, also Kauffrau für Büromanagement, ist mit dabei. Das heißt, man hat eine direkte Ansprechpartnerin für junge Leute, die sprechen untereinander noch mal anders. Und das ist eigentlich ein tolles Format, muss man sagen.“

Die AzubiXperience findet morgen von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr im Colosseum Center in Kempten statt. Ein paar Tage später, am kommenden Samstag, folgt dann die Messe meineZukunft! Allgäu in der bigBOX. Die richtet sich übrigens nicht nur an Schülerinnen und Schüler, sondern auch an alle, die sich beruflich verändern oder neu orientieren möchten. Hartmann erzählte uns dazu Folgendes:

„In dem Bereich stellen wir uns grundsätzlich als Arbeitgeber hier in der Region vor. Wir sind immer wieder auf der Suche nach Leuten, die einfach auch gut zu uns passen. Wir haben die Möglichkeit, dass Bewerber uns eine Initiativbewerbung schicken können. Wenn einfach gerade momentan keine Stellen ausgeschrieben sind, gibt es da die Möglichkeit, sich bei uns zu präsentieren. Und wir speichern auch ganz gerne so interessante Bewerbungen in unserem Bewerberpool, dass wir einfach bei Bedarf darauf zugreifen können. Und vielleicht gibt es da dann die Möglichkeit, dass ein Beschäftigungsverhältnis zustande kommt.“

Der ZAK ist also weit mehr als nur Müllabfuhr und Wertstoffhöfe. Als Arbeitgeber bietet er ganz unterschiedliche Berufsfelder, Ausbildungsplätze und Entwicklungsmöglichkeiten. Wer sich dafür interessiert, kann sich bei der AzubiXperience im Colosseum Center oder bei der Messe meineZukunft! Allgäu in der bigBOX über die verschiedenen Möglichkeiten informieren.

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Geschrieben von: Redaktion

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