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Annika Zeller aus Weitnau im Oberallgäu ist mit dem Wissenschaftspreis des Bezirks Schwaben ausgezeichnet worden. Die 26-Jährige erhält den Preis in der Kategorie Hochschule Kempten für ihre Masterarbeit im Bereich Soziales und Gesundheit. Darin beschäftigt sie sich mit der Frage, wie die Qualität in der ambulanten Rehabilitation verbessert werden kann.

Die Arbeit trägt den Titel „Qualitätsverständnis und Veränderungsbereitschaft in der ambulanten Rehabilitation – Eine qualitative Untersuchung aus Sicht verschiedener Berufsgruppen“. Dafür führte Zeller zahlreiche Interviews mit Beschäftigten einer Kemptener Rehabilitationseinrichtung. Befragt wurden unter anderem Therapeutinnen und Therapeuten, Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeitende der Verwaltung.
Im Mittelpunkt ihrer Untersuchung stehen die unterschiedlichen Vorstellungen der Berufsgruppen davon, was eine gute Qualität in der Rehabilitation ausmacht. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, mögliche Verbesserungen in den Einrichtungen anzustoßen.
Auch für die Arbeit des Bezirks Schwaben im Bereich Soziales und Gesundheit liefert die Masterarbeit wichtige Impulse. Sie ist zudem ein weiterer Baustein der Initiative Gesundheitsregion PLUS Oberallgäu/Kempten. Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung in der Region weiterzuentwickeln und Schwaben als Standort für Gesundheitstourismus zu stärken.
Überreicht wurde der mit 2.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis am Freitag, 30. Oktober, im Rahmen des Hochschultages in der bigBOX Allgäu in Kempten. Alfons Weber, weiterer Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten, übergab die Auszeichnung an Annika Zeller.
Mit dem Wissenschaftspreis in der Kategorie Hochschule Kempten möchte der Bezirk Schwaben den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Ausgezeichnet werden Master-Absolventinnen und -Absolventen, die sich in ihren Abschlussarbeiten mit der Region oder der Kultur in Schwaben beschäftigen.
Berücksichtigt werden außerdem Arbeiten, die Impulse für die Aufgabenbereiche des Bezirks geben. Dazu zählen unter anderem Soziales und Gesundheit, Kultur und Heimatpflege, Jugend und Bildung sowie Natur und Umwelt.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu schwaben weitnau wissenschaftspreis