Listeners:
Top-Hörer:
AllgäuHIT
play_arrow
AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
Auf der württembergischen Seite des Allgäus sind im ersten Halbjahr deutlich weniger Menschen bei Verkehrsunfällen schwer verletzt oder getötet worden als auf der bayerischen Seite. Gleichzeitig nahmen Unfälle durch zu hohe Geschwindigkeit und mit E-Scootern deutlich zu.

Während die Zahl der Verkehrstoten im bayerischen Allgäu im ersten Halbjahr deutlich gestiegen ist, zeigt sich auf der württembergischen Seite ein anderes Bild. Das Polizeipräsidium Ravensburg meldet für die Landkreise Ravensburg, Sigmaringen und den Bodenseekreis einen Rückgang bei den schweren Verkehrsunfällen.
Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2026 knapp 8.900 Verkehrsunfälle registriert – etwa ein Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Schwerverletzten ging allerdings deutlich zurück: von 191 auf 141, ein Minus von 27,7 Prozent. Auch die Zahl der Verkehrstoten sank von 19 auf 17.
Sorgen bereitet der Polizei dagegen die Entwicklung bei zu hoher oder nicht angepasster Geschwindigkeit. Bei 613 Unfällen wurde sie als Ursache festgestellt – fast 65 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch Unfälle mit E-Scootern nahmen deutlich zu, um rund 49 Prozent.
Bei Motorradfahrern ging die Zahl der Unfälle dagegen um 8,4 Prozent zurück. 20 Motorradfahrer wurden schwer verletzt, drei kamen ums Leben. Die Polizei will ihre Kontrollen und Präventionsmaßnahmen weiter fortsetzen.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu badenwürttemberg bayern Statistik Verkehrsunfälle