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Aktuelles

Rekordsommer 2026 im Allgäu: Viel Sonne – extrem trocken

today31. August 2026

Hintergrund
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Mit wechselhaftem und windigem Wetter verabschiedet sich am heutigen Montag der Sommer 2026. Klimatisch fällt die Bilanz außergewöhnlich aus: Im Allgäu, Kleinwalsertal und am Bodensee war es einer der wärmsten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Symbolbild: Sonne – Himmel/ Foto: Pixabay

Mit dem 31. August endet der sogenannte meteorologische Sommer, der die Monate Juni, Juli und August umfasst. Die Temperaturen lagen in der Region insgesamt rund 2,5 bis 3,5 Grad über dem langjährigen Durchschnitt. Gegenüber der älteren Referenzperiode von 1961 bis 1990 beträgt die Abweichung sogar vier bis fünf Grad.

Besonders bemerkenswert war die Zahl der heißen Tage mit mindestens 30 Grad. In Oberstdorf wurden in diesem Sommer 25 solcher Tage registriert, am Bodensee sogar rund 40. Die Spitzenwerte erreichten bis zu 37 Grad. Lediglich der August 2003 war regional noch um einige Zehntelgrade wärmer.

Viel Sonne und teilweise extreme Trockenheit

Neben der Wärme prägte Trockenheit den Sommer. Während in Teilen des Schwarzwalds und Nordbayerns nicht einmal ein Viertel der sonst üblichen Niederschlagsmenge zusammenkam, erreichte die Region Allgäu je nach Ort immerhin etwa 50 bis 70 Prozent.

Zwischen Oberstaufen, Hindelang und Pfronten war es stellenweise dennoch der trockenste Sommer seit Beginn der jeweiligen Messreihen. Gleichzeitig zeigte sich die Sonne häufig: Mit örtlich bis zu 270 Sonnenstunden lag die Sonnenscheindauer rund zehn bis 20 Prozent über dem langjährigen Mittel.

September wohl weiter zu warm

Auch mit dem meteorologischen Herbstbeginn ist vorerst kein grundlegender Temperaturwechsel in Sicht. Für den September wird insgesamt weiterhin überdurchschnittlich warmes Wetter erwartet. Die Trockenheit dürfte sich zunächst nur langsam entspannen.

Im weiteren Verlauf des Herbstes und zum Frühwinter hin deuten längerfristige Prognosen dagegen auf mehr Niederschlag hin. West- und Südwestströmungen könnten wiederholt feuchte Luft vom derzeit sehr warmen Atlantik und Mittelmeer in Richtung Alpen transportieren.

Auch der kommende Winter könnte nach den derzeitigen Langfristtrends eher mild und niederschlagsreich ausfallen. Häufiger Schnee wäre demnach vor allem in höheren Lagen zu erwarten. Die Chancen auf zumindest einige winterliche Tage bis in tiefere Lagen könnten im Februar am größten sein.

Langfristige saisonale Wetterprognosen sind allerdings mit erheblichen Unsicherheiten verbunden und können keine konkrete Wetterentwicklung für einzelne Tage oder Regionen vorhersagen.

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Geschrieben von: Thomas Häuslinger

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