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Die Oberschwabenklinik hat 2025 ein Minus von 23,2 Millionen Euro gemacht. Laut Geschäftsführer Franz Huber liegt das vor allem an der schwierigen Krankenhausfinanzierung und nicht an Managementfehlern. Positiv: Die OSK konnte Leiharbeit deutlich reduzieren und behandelte wieder mehr Patienten.

Die Oberschwabenklinik (OSK) in Ravensburg und Wangen hat das vergangene Jahr mit einem Minus von 23,2 Millionen Euro abgeschlossen. Das berichtet die Schwäbische Zeitung unter Berufung auf den Geschäftsbericht von OSK-Geschäftsführer Franz Huber.
Damit bewegt sich das Defizit auf dem Niveau des Vorjahres: 2024 lag der Verlust bei 23,3 Millionen Euro. Huber warnte jedoch davor, die nahezu gleichbleibende Zahl als Entspannung zu sehen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Krankenhäuser würden sich weiter verschärfen.
Positiv entwickelt hat sich die Personalsituation. Die OSK konnte den Einsatz von Leiharbeitern deutlich zurückfahren. Während 2024 noch 76 Vollzeitkräfte über Zeitarbeitsfirmen beschäftigt waren, waren es im vergangenen Jahr nur noch 18. Gleichzeitig stieg die Zahl der festangestellten Mitarbeiter auf rund 3.100.
Auch die Patientenzahlen legten leicht zu: Rund 37.700 Menschen wurden 2025 stationär behandelt. Besonders die Notfallversorgung stellt die Klinik finanziell vor Herausforderungen. Laut Huber kostet die rund um die Uhr aufrechterhaltene Versorgung jährlich etwa sieben Millionen Euro.
Die Ursache für das Defizit sieht der Geschäftsführer nicht in Managementfehlern, sondern vor allem in einer Krankenhausfinanzierung, die mit den steigenden Kosten nicht Schritt halte. Wie es mit möglichen Kooperationen mit Kliniken im Bodenseekreis weitergeht, ist weiterhin offen. Die geplante Zusammenarbeit war zuletzt gescheitert.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
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