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Die Polizei warnt erneut vor Telefonbetrügern, die vor allem ältere Menschen um ihre Ersparnisse bringen wollen. Mit immer neuen Maschen versuchen Kriminelle, ihre Opfer unter Druck zu setzen und zur Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen zu bewegen.

Besonders häufig sind der Enkeltrick, der falsche Polizeibeamte und sogenannte Schockanrufe. Dabei geben sich Täter beispielsweise als Angehörige in einer Notlage, als Polizisten oder als Amtsträger aus und fordern kurzfristig Geld, eine Kaution oder die Herausgabe von Schmuck und Bargeld.
Die Polizei weist darauf hin, dass Betrüger gezielt einzelne Regionen ins Visier nehmen, um Abholungen von Wertsachen möglichst schnell durchführen zu können. Deshalb sind aktuelle Warnungen besonders wichtig. Angehörige, Unternehmen und Einrichtungen werden gebeten, ältere Menschen in ihrem Umfeld über mögliche Betrugsversuche zu informieren.
Auch Banken, Taxiunternehmen und andere Dienstleister können helfen. Verdächtig sollten beispielsweise größere Geldabhebungen älterer Kunden, Fahrten zur Bank unter Zeitdruck oder Situationen sein, in denen Personen während eines Telefonats verunsichert wirken. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dazu aufgerufen, nachzufragen und bei Verdacht die Polizei über die 110 zu verständigen.
Die Polizei betont: Betrüger sind psychologisch geschult und nutzen gezielt Angst und Stress aus. Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte niemals Geld oder Wertgegenstände übergeben und sich im Zweifel direkt an die Polizei wenden.
Geschrieben von: Leon Dauter
today15. Juli 2026 76 3