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Neun Feuerwehren aus dem Oberallgäu beteiligen sich an einer bayernweiten Sammelbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen. Insgesamt haben sich 171 bayerische Kommunen für das gemeinsame Verfahren entschieden, das vor allem Zeit und Kosten sparen soll.

Im Mittelpunkt steht das Löschgruppenfahrzeug LF 10. Es wird unter anderem für die Brandbekämpfung, die Wasserförderung und kleinere technische Hilfeleistungen eingesetzt.
Durch die gebündelte Beschaffung müssen die Kommunen nicht jeweils eigene europaweite Ausschreibungen durchführen. Dadurch sollen Verwaltungsaufwand und Kosten sinken. Nach Angaben des Freie-Wähler-Abgeordneten Alexander Hold sind Einsparungen von bis zu 150.000 Euro pro Fahrzeug möglich.
Aus dem Oberallgäu beteiligen sich bereits die Feuerwehren Vorderburg, Bad Oberdorf, Probstried, Bihlerdorf, Altusried, Stein, Eckarts, Akams und Schöllang an der Sammelbeschaffung.
Die Kommunen behalten dabei ihre Wahlfreiheit. Sie können das gemeinsame Angebot nutzen, müssen dies aber nicht. Individuelle Beschaffungen sind weiterhin möglich.
Die gemeinsame Beschaffung soll vor allem kleinere und mittlere Kommunen bei den aufwendigen Ausschreibungs- und Beschaffungsverfahren entlasten und gleichzeitig die Kosten für neue Feuerwehrfahrzeuge reduzieren.
Geschrieben von: Leon Dauter
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