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Eine Exkursion der Regionalentwicklung Oberallgäu hat fünf LEADER-Projekte vorgestellt, die regionale Traditionen bewahren und neue Natur- und Freizeitangebote schaffen. Dazu gehören das Allgäuer Bergbauernmuseum, der Kuhnigundenweg und Achtsamkeitsangebote in den Hörnerdörfern. Ziel ist es, die regionale Identität und die Lebensqualität im Oberallgäu langfristig zu stärken.

Wie können regionale Traditionen bewahrt und gleichzeitig neue Angebote für Einheimische und Gäste geschaffen werden? Dieser Frage ist die Regionalentwicklung Oberallgäu e.V. bei einer Exkursion am 9. Oktober 2026 nachgegangen. Unter dem bundesweiten Motto „NAH versorgen, GUT für morgen“ standen im Allgäuer Bergbauernmuseum in Diepolz fünf Projekte im Mittelpunkt, die mit Unterstützung des europäischen Förderprogramms LEADER umgesetzt wurden.
Den Auftakt bildete das Projekt „Allgäuer Bergbauernmuseum, Projekt Zeitreise“. Es vermittelt Einblicke in die Geschichte der Berglandwirtschaft und das Leben im Allgäu. Anschließend konnten die Teilnehmenden den „Begehbaren Kuhmagen“ des Projekts „Milchland Allgäu“ kennenlernen. Die interaktive Station erklärt anschaulich die Verdauung der Kuh und zeigt, welche Bedeutung die Landwirtschaft für die Region hat.
Weiter ging es zum Kuhnigundenweg, der im Rahmen eines LEADER-Projekts neu konzipiert und erweitert wurde. Er verbindet Natur- und Kulturerlebnisse und macht die Besonderheiten der Region auf abwechslungsreiche Weise zugänglich.
Zwei weitere Projekte aus den Hörnerdörfern bildeten den Abschluss der Exkursion. Die „G’schichtenbänkle“ laden an ausgewählten Orten dazu ein, innezuhalten und regionale Geschichten zu entdecken. Das Projekt „Blick.Winkel. Fünf Wege der Achtsamkeit und Selbstfindung“ verbindet Naturerlebnisse mit bewusster Wahrnehmung und der Möglichkeit, eine persönliche Auszeit zu nehmen.
Die vorgestellten Projekte zeigen, wie vielfältig Regionalentwicklung im Oberallgäu sein kann. Sie vermitteln Wissen über die Heimat, schaffen neue Freizeitangebote und stärken die Verbindung zwischen Menschen und Landschaft.
„Der Tag der Regionen bietet eine gute Gelegenheit, LEADER nicht nur als Förderprogramm, sondern in seiner konkreten Wirkung vor Ort zu erleben“, betonte Christof Endreß, Vorstand der Regionalentwicklung Oberallgäu. Die Projekte würden zeigen, wie Regionalentwicklung Begegnungen ermöglicht, Wissen vermittelt und die regionale Identität stärkt.
Die Exkursion machte außerdem deutlich, dass regionale Entwicklung langfristiges Engagement erfordert. Bestehende Angebote werden weiterentwickelt, neue Ideen aufgegriffen und die Besonderheiten des Oberallgäus für kommende Generationen erlebbar gemacht.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Angebote Einheimische Leader lebensqualität oberallgäu