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Im Mordprozess um eine getötete 36-jährige Frau aus Lauben im Unterallgäu sind am Donnerstag (07.05.2026) vor dem Landgericht Memmingen erneut Zeugen gehört worden. Polizeibeamte berichteten über den Stand der Ermittlungen, zudem sagte der Onkel der Getöteten zur Testamentsvollstreckung eines geerbten Millionenvermögens aus.

Im sogenannten „Laubener Mordprozess“ vor dem Landgericht Memmingen sind am gestrigen Verhandlungstag weitere Zeugen gehört worden. Nach Angaben des Gerichts, die auf Nachfrage von Radio AllgäuHIT bestätigt wurden, standen dabei sowohl polizeiliche Ermittler als auch Personen aus dem persönlichen Umfeld des Angeklagten und der getöteten 36-Jährigen im Mittelpunkt.
Die Polizeizeugen schilderten dabei den bisherigen Stand der Ermittlungen und die durchgeführten Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Tod der Frau aus Lauben im Unterallgäu. Auch Zeugen aus dem familiären Umfeld kamen zu Wort.
Besondere Bedeutung hatte die Aussage des Onkels der Getöteten. Dieser war vom Vater der Frau als Testamentsvollstrecker eingesetzt worden und berichtete ausführlich über die Abwicklung des Erbes. Dabei ging es insbesondere um die Verwaltung eines von der Getöteten geerbten Millionenvermögens.
Der Prozess gegen den 39-jährigen Lebensgefährten der Frau, der die Tat bereits eingeräumt hat, wird am kommenden Montag (11. Mai 2026) um 9 Uhr vor dem Landgericht Memmingen fortgesetzt. Im Mittelpunkt der Verhandlung steht weiterhin die Frage nach dem genauen Motiv der Tat.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu gericht Lauben Mordprozess Zeugen