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Im Landkreis Lindau wird die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Ersthelfern weiter ausgebaut, um bei Herz-Kreislauf-Stillständen noch schneller Hilfe leisten zu können. Ziel ist es, die Rettungskette zu verkürzen und so Leben zu retten.

Im Rahmen eines gemeinsamen Trainings in Weißensberg übten insgesamt 24 Feuerwehrdienstleistende aus vier Feuerwehren zusammen mit dem BRK Kreisverband Lindau und der Initiative „Region der Lebensretter“ lebensrettende Maßnahmen wie Reanimation und Herzdruckmassage. Weitere Schulungen sind bereits geplant.
Die Region der Lebensretter arbeitet mit einem appbasierten System, über das qualifizierte Ersthelfer direkt durch die Leitstelle alarmiert werden können, wenn ein Notfall in ihrer Nähe gemeldet wird. Gerade in ländlichen Regionen kann so die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes entscheidend überbrückt werden.
„Wenn Feuerwehr, Rettungsdienst und engagierte Ersthelfende Hand in Hand arbeiten, schaffen wir ein starkes Netzwerk, das im Ernstfall wertvolle Minuten überbrückt und damit Leben retten kann“, so Kreisbrandinspektor Maximilian Mangold.
Auch das BRK betont die Bedeutung des Projekts. Besonders Feuerwehrkräfte seien durch ihre Erfahrung und flächendeckende Präsenz wichtige Partner im System. Ziel ist es, möglichst viele qualifizierte Ersthelfer im Landkreis zu vernetzen und in die Alarmierung einzubinden.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Bodensee Ersthelfer Lindau