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Sport

FC Memmingen gewinnt gegen TSV Landsberg mit 1:0

today26. Juli 2026

Hintergrund
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Mit einem 1:0 Auswärtssieg beim TSV Landsberg hat der FC Memmingen einen gelungenen Start in die neue Regionalliga-Saison gefeiert.

Foto (C) Hannah Brenner

Der Spielverlauf vor der guten Kulisse von 1.150 Zuschauern war deutlicher als das Ergebnis. Die Mannschaft von Trainer Matthias Günes kontrollierte weitgehend die insgesamt 94 Minuten im Landsberger Sportzentrum, wo der TSV nach dem Aufstieg seine Heimspiele austrägt, logistisch aber noch einiges für den vorgeschriebenen Viertliga-Standard nachbessern muss.

Für Constantin Kresin war es ein besonderer Abend an einer früheren Wirkungsstätte. Nach feiner Vorarbeit von Youngster Luan Fusaro, der sich stark an der Grundlinie durchspielte, drückte der 20-jährige den Ball kurz vor der Halbzeit über die Linie. Kresins Kumpel standen mit einem Schild an der Bande („Kresin, wir wollen Dein Trikot“), sein Vater trainierte früher den TSV und er selbst spielte in der Jugend am Lech. Für den Siegtorschützen war der Erfolg hochverdient: „Wir waren der Favorit, hatten die besseren Ballaktionen und mehr Torchancen“.

Beim genauen Hinsehen ergaben sich für die Gastgeber eigentlich gar keine ernstzunehmenden Möglichkeiten. „Ich habe selten ein Spiel gesehen, in dem wir so viel Ballbesitz hatten“, war FCM-Trainer Matthias Günes nicht nur vom eigenen Auftritt etwas überrascht, sondern auch dass Landsberg bei seiner Regionalliga-Premiere doch etwas mutlos agierte. Ein bisschen Taktik stand wiederum auf der Gegenseite dahinter, trotz aller Dominanz nicht voll ins Risiko zu gehen („Wir wollten nicht ins offene Messer laufen“). Einziges Manko aus Memminger Sicht war es dennoch, nicht den zweiten Treffer in einer einseitigen Partie gesetzt und sich damit noch etwas hektische Schlussminuten erspart zu haben. Bei einer regelrechten Flipper-Situation im Strafraum und durch den freistehenden Fabian Lutz hätte eigentlich das 2:0 fallen müssen.

Kresin musste in der Schlussphase ausgewechselt werden, nachdem er einen Schlag auf den Knöchel abbekommen hatte. „Es ist blau und dick geworden, aber das geht schon nächste Woche wieder“, gab er schnell Entwarnung. Wohl wissend, dass der Kader aktuell breit aufgestellt ist und auf jeder Position zwei oder gar drei adäquate Spieler zur Verfügung stehen. So rückte bespielsweise dieses Mal Neuzugang Uros Micic nahtlos in die Startelf, weil der auf der Außenposition angestammte Pascal Maier Adduktorenprobleme hat.

Im ersten Heimspiel empfängt der FC Memmingen nun am kommenden Samstag (14 Uhr) die SpVgg Ansbach. Die Vorbereitungen für das Gastspiel des TSV 1860 München am 14. August laufen auch bereits.

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Geschrieben von: Stefanie Eller

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