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Das IKARUS Festival 2026 findet vom 22. bis 25. Mai am Flughafen Memmingen statt und zählt mit rund 120.000 erwarteten Besucherinnen und Besuchern zu den größten elektronischen Camping-Festivals Süddeutschlands. Über 150 Acts treten auf acht Bühnen auf, von Techno bis Psytrance. Das Gelände ist bereits weitgehend aufgebaut und auf jede Witterung vorbereitet. Die Mainstage steht, der Forest-Bereich wurde erweitert und das Areal insgesamt kompakter gestaltet. Auch Versorgung, Sicherheit und Anreise sind umfassend organisiert. Trotz guter Wetterprognose setzen die Veranstalter auf maximale Vorbereitung.

Noch sieben Tage, dann schallen die Bässe wieder über das Festivalgelände am Flughafen Memmingen. Vom 22. bis 25. Mai 2026 verwandelt sich der Allgäu Airport erneut in eine riesige Festivalstadt.
Das IKARUS Festival zählt längst zu den größten elektronischen Camping-Festivals in Süddeutschland. Erwartet werden rund 120.000 Raver, drei Tage Camping, acht Bühnen und mehr als 150 Künstlerinnen und Künstler.
Das Gelände ist auf jede Witterung vorbereitet. Tausende Quadratmeter Bodenplatten und Vlies wurden bereits ausgelegt, Hackschnitzel verteilt und Drainagen gezogen.
Doch braucht es das in diesem Jahr überhaupt? Die Wetterprognose sieht derzeit gut aus. Trocken, angenehm warm und damit beste Voraussetzungen für ein langes Pfingstwochenende voller Musik.
Die Veranstalter gehen trotzdem auf Nummer sicher. Wer ein Festival dieser Größenordnung plant, überlässt nichts dem Zufall.
Das Gerippe der Mainstage steht bereits und thront weithin sichtbar über dem Gelände. Auch die Seitentribünen für den VIP-Bereich, Getränkestände und Versorgungsbereiche nehmen Form an.
Beeindruckend ist vor allem, wie organisiert und schnell die Arbeiter alles fertigstellen. Gerüststange für Gerüststange wird eingehakt, Stapler bringen Nachschub, Hubsteiger fahren in Position und Lkw werden entladen.
Auf dem Gelände herrscht kein Leerlauf. Jeder Handgriff sitzt, während Schritt für Schritt aus der Baustelle eine Festivalstadt entsteht.
Im Forest, dem Waldstück des Festivals, entstehen neue Gebilde: Zelte, Sitzgelegenheiten, Dekorationen und Rückzugsbereiche zum Chillen.
Der Bereich wurde deutlich vergrößert und wirkt offener als zuvor. Insgesamt hat das Festivalgelände zwar eine ähnliche Größe wie im Vorjahr, doch die Wege wurden spürbar verkürzt.
Das Areal ist kompakter, die Verbindungen zwischen den Bühnen sind angenehmer, auch die Wege durch den Forest machen das Vorankommen leichter.
Musikalisch ist das IKARUS Festival 2026 breit aufgestellt. Auf der Olymp Stage stehen unter anderem Brutalismus 3000 Live, Bunt., Deborah De Luca, Holy Priest, Ikkimel, Lilly Palmer b2b Maddix, Paul Kalkbrenner, Reinier Zonneveld Live, Scooter Live und Ski Aggu.
Dazu kommen Acts wie Alle Farben, Angerfist, HBz, I Hate Models, Le Shuuk und Vini Vici.
Im Minos Tent wird es härter und treibender. Dort treten unter anderem 999999999, Alignment, Charlie Sparks, Clara Cuvé, Daria Kolosova, Klangkuenstler, Kobosil, Nicolas Julian, Rikhter live, Schrotthagen und Toxic Machinery auf.
Besonders spannend ist in diesem Jahr erneut die Mischung. Von House und Techno über Hard Techno, Hardstyle und Psytrance bis hin zu EDM und melodischen Sounds ist alles dabei.
Genau das macht den Reiz des IKARUS Festivals aus. Es ist nicht nur ein Festival für eine Szene, sondern ein Treffpunkt für viele elektronische Spielarten.
Wer große Mainstage-Momente sucht, findet sie auf der Olymp Stage. Wer härtere Sounds liebt, wird im Minos Tent oder an der Nox Stage glücklich. Und wer eine besondere Atmosphäre sucht, landet früher oder später im Forest.
Auch die Versorgung der Besucherinnen und Besucher ist vorbereitet. Zahlreiche Essensstände werden über das Gelände verteilt. Das Angebot reicht von vegetarisch und vegan bis klassisch mit Fleisch.
Für jeden Geschmack soll etwas dabei sein.
Auch die Getränkeversorgung steht. Bier kommt unter anderem aus großen Containern von Paulaner, Coca-Cola liefert die alkoholfreien Getränke.
Die Verkaufsstände sind so angeordnet, dass lange Wartezeiten möglichst vermieden werden.
Ein wichtiger Punkt ist die Anreise. Wer mit dem Auto, Caravan oder Wohnmobil kommt, soll laut Veranstalter nicht einfach dem Navigationssystem folgen, sondern der Festivalbeschilderung.
Diese beginnt bereits auf der Autobahn A96. Für Pkw und Camping ist die Ausfahrt Holzgünz vorgesehen, nicht Memmingen-Ost.
Wer aus südlicher Richtung über die A7 anreist, soll die Ausfahrt Woringen nutzen und anschließend der Beschilderung folgen.
Für Kiss-&-Bye gibt es in diesem Jahr eine neue Regelung. Bringen und Abholen ist nur über Hawangen und den Alten Stadtweg möglich.
Auch mit dem Zug ist die Anreise möglich. Der Bahnhof Memmingen liegt zentral in der Stadt und ist nur rund 4,5 Kilometer vom Flughafen entfernt.
Zusätzlich gibt es Partybusse aus verschiedenen Städten, unter anderem aus München, Düsseldorf und Nürnberg.
Damit beginnt für viele Besucherinnen und Besucher die Festivalstimmung schon auf dem Weg nach Memmingerberg.
Feuerwehr, Rettungsdienst, Sicherheitsdienst und Polizei bereiten sich seit Monaten auf das Festivalwochenende vor. Bei rund 120.000 erwarteten Gästen ist Sicherheit ein zentraler Punkt.
Für medizinische Notfälle, Verkehrslenkung, Unwetter, Brandschutz und Besucherströme müssen umfassende Konzepte vorhanden sein.
Auch die Polizei wird 2026 bereits auf der Anfahrt Kontrollstellen einrichten. Gemeinsam mit dem Zoll sollen unerlaubte Substanzen und verbotene Gegenstände frühzeitig aus dem Verkehr gezogen werden.
Auf dem Gelände selbst ist ein beeindruckender technischer Fuhrpark unterwegs. Stapler, Hubsteiger, Quads, Transporter und Lkw bewegen sich im Dauereinsatz.
Material muss an die richtige Stelle, Bühnen müssen fertiggestellt, Bars bestückt, Zäune gesetzt und Wege gesichert werden.
Aus der Luft betrachtet entsteht hier Stück für Stück eine eigene kleine Stadt – mit Bühnen, Campingflächen, Street-Food-Meile, Workshops, Sanitätsbereichen und Versorgungswegen.
„Alles im Zeitplan“, heißt es vonseiten des Veranstalters. Der Aufbau geht gut voran, die Stimmung auf dem Gelände ist konzentriert, aber positiv.
Noch wird geschraubt, gehämmert, gefahren und aufgebaut. In wenigen Tagen aber wird aus dem ehemaligen Militärflugplatz wieder einer der lautesten, buntesten und größten Treffpunkte der elektronischen Musik in Süddeutschland.
Dann heißt es am Allgäu Airport wieder: Keep on flying – IKARUS Festival 2026.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
airport Allgäu festival Ikarus Memmingen
today15. Mai 2026 16 5