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Die IG BAU Schwaben warnt vor den Gefahren durch starke Sonne für Menschen, die im Allgäu draußen arbeiten. Die Gewerkschaft empfiehlt die „WSS-Regel“: Wasser trinken, Sonnencreme nutzen und Schatten suchen. Arbeitgeber sollen für ausreichend Getränke, Pausen und geeignete Schutzkleidung sorgen. Bei schwerer Arbeit in der Hitze werden drei bis fünf Liter Flüssigkeit pro Tag empfohlen.

Die IG BAU Schwaben ruft angesichts der sommerlichen Temperaturen zu mehr Schutz für alle auf, die im Allgäu unter freiem Himmel arbeiten. Besonders Beschäftigte auf Baustellen, in der Landwirtschaft oder im Gartenbau sollten die sogenannte „WSS-Regel“ beachten: Wasser, Sonnencreme und Schatten.
Gewerkschaftschef Karl Bauer empfiehlt bei starker Sonne Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 und regelmäßiges Nachcremen. Außerdem sollten möglichst große Teile des Körpers bedeckt sein – etwa durch geeignete Kleidung und einen Bauhelm mit Nackenschutz.
Auch Arbeitgeber seien gefordert: Sie müssten für ausreichend Getränke und regelmäßige Pausen im Schatten sorgen. Bei schwerer Arbeit in der Hitze empfiehlt die IG BAU drei bis fünf Liter Flüssigkeit pro Tag. Zudem sollten Arbeitszeiten, wenn möglich, in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden.
Die Gewerkschaft rät Menschen, die regelmäßig im Freien arbeiten, außerdem zu einem jährlichen Hautkrebs-Check beim Hautarzt.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Bauarbeiter Hitze wasser WSS-Regel