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Der Landrat des Landkreis Ostallgäu, Bernd Stapfner, hat sich mit Tirols Verkehrslandesrat wegen angekündigter Demonstrationen am Fernpass und Brenner ausgetauscht. Hintergrund sind mögliche Sperrungen an verkehrsstarken Reisetagen. Stapfner warnt vor starkem Ausweichverkehr in den Grenzgemeinden und fordert eine engere grenzüberschreitende Abstimmung sowie frühzeitige Informationen zu Verkehrsmaßnahmen. Ziel ist es, Belastungen für die Region zu reduzieren.

Angesichts angekündigter Demonstrationen mit möglichen Sperrungen am Fernpass und Brenner hat der Landrat des Landkreis Ostallgäu, Bernd Stapfner, das Gespräch mit Tirols Verkehrslandesrat René Zumtobel gesucht. Ziel war es, die Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Verkehr frühzeitig zu koordinieren und Belastungen für die Region zu begrenzen.
Hintergrund sind für den 30. Mai (Brenner) sowie den 27. Juni und 1. August (Fernpass) angekündigte Blockaden. Diese fallen laut Landkreis in besonders verkehrsintensive Reisezeiten und könnten zu massiven Ausweichverkehren im Ostallgäu führen.
Stapfner warnte vor einer zusätzlichen Belastung der Gemeinden im Grenzraum. Diese dürften nicht zu Ausweichstrecken für den Transitverkehr werden. Entscheidungen auf Tiroler Seite müssten die Auswirkungen auf das bayerische Straßennetz stärker berücksichtigen.
Der Landrat forderte daher eine engere und verlässliche grenzüberschreitende Abstimmung bei Verkehrsmaßnahmen sowie eine frühzeitige Information über Sperrungen, Blockabfertigungen und andere Verkehrslenkungen. Auch digitale Verkehrssteuerung und Kontrollmaßnahmen waren Teil des Austauschs.
Ziel sei es, den Transitverkehr möglichst auf den Hauptachsen zu halten und Staus sowie Belastungen in den Ortslagen zu vermeiden. Beide Seiten sollen nun an praktikablen Lösungen arbeiten, um die Verkehrssituation im Grenzraum zu stabilisieren.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Brenner Demos Fernpass Stau