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Aktuelles

Bundesstützpunkt Curling bleibt bis 2030 in Füssen

today14. Oktober 2026

Hintergrund
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Der Bundesstützpunkt Curling in Füssen bleibt bis Ende 2030 anerkannt. Die Stadt investiert Millionen in moderne Kältetechnik und die Sanierung der Sportstätte. Die Verlängerung sichert dem Standort Planungssicherheit, ist aber nicht mit einer direkten Bundesförderung verbunden.

Symbolbild: Curling/ Foto: Pixabay

Der Bundesstützpunkt Curling in Füssen bleibt bis Ende 2030 offiziell anerkannt. Das Bundesverwaltungsamt hat die Verlängerung für die Disziplinen Damen, Herren und Mixed-Doubles bestätigt. Die neue Anerkennungsperiode beginnt am 1. Januar 2027 und läuft bis zum 31. Dezember 2030.

Für Füssen ist die Entscheidung ein wichtiges Signal für den Eissportstandort. Die Stadt hat in den vergangenen Jahren umfangreich in die Sportinfrastruktur investiert. Allein die neue Kältetechnik kostet rund 2,5 Millionen Euro. Sie soll eine zuverlässige Versorgung der Eisflächen und damit die hohen Anforderungen an die Eisqualität im Curling sicherstellen.

Darüber hinaus wurden die Arbeitsbedingungen für die Curling-Eismeister verbessert, die Curlinghalle neu gestrichen und die Sanitäranlagen in der Sparkassen-Arena modernisiert. Auch die Sicherheitstechnik wurde erneuert und das Dach saniert.

Füssens Erster Bürgermeister Maximilian Eichstetter begrüßt die Verlängerung. Die Stadt investiere trotz ihrer begrenzten finanziellen Möglichkeiten gezielt in den Spitzensport und wolle den Athletinnen und Athleten bestmögliche Trainingsbedingungen bieten. Zugleich betont Eichstetter, dass neben den Investitionen auch dauerhaft hohe Betriebs- und Unterhaltskosten anfallen. Er fordert deshalb weitere Unterstützung durch Bund, Freistaat und Sportverbände.

Curling ist seit Jahrzehnten Teil der Füssener Eissporttradition. Auch der Deutsche Curling-Verband hat seinen Sitz direkt am Eisstadion. Die Nähe zwischen Verband und Trainingsstätten bietet gute Voraussetzungen für den Leistungssport.

Die verlängerte Anerkennung schafft für den Verband und die Sportlerinnen und Sportler Planungssicherheit für die kommenden vier Jahre. Eine unmittelbare Bundesförderung ist damit allerdings nicht verbunden. Zudem steht die Anerkennung unter dem Vorbehalt einer möglichen Neubewertung durch die unabhängige Sportagentur.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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