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Bayerns Vereine erhalten auch 2026 finanzielle Unterstützung vom Freistaat. Die Vereinspauschale steigt im Vergleich zum Vorjahr um rund 716.000 Euro auf insgesamt knapp 29 Millionen Euro. Damit erreicht die Förderung einen neuen Höchststand.

Grundlage für die Berechnung der Vereinspauschale sind unter anderem die Zahl der Vereinsmitglieder sowie die eingesetzten Übungsleiterlizenzen. Die Zahl der Fördereinheiten steigt im Vergleich zu 2025 um rund zwei Millionen. Jede Fördereinheit wird mit 36 Cent bezuschusst.
Auch Vereine im Allgäu profitieren von der Förderung. In Kaufbeuren bleibt die Vereinspauschale mit knapp 89.000 Euro nahezu unverändert. Vereine im Unterallgäu erhalten insgesamt rund 315.000 Euro und damit mehr als 10.000 Euro zusätzlich. Im Ostallgäu steigt die Förderung um rund 2.500 Euro auf gut 365.000 Euro.
Für den gesamten Regierungsbezirk Schwaben ergibt sich ein Plus von mehr als 100.000 Euro. Insgesamt stehen den Vereinen in Schwaben damit rund 4,45 Millionen Euro zur Verfügung.
Der stellvertretende Vorsitzende des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag, Bernhard Pohl, bezeichnet die Entwicklung als wichtiges Zeichen für die bayerische Vereinslandschaft. Vereine seien insbesondere für Kinder und Jugendliche wichtige Orte der Gemeinschaft und leisteten mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Leben.
Pohl betont zudem, dass die Vereinspauschale ein vergleichsweise bürokratiearmes Instrument sei, mit dem der Freistaat die Arbeit der Vereine und Ehrenamtlichen vor Ort unterstützen könne.
Geschrieben von: Leon Dauter