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Aktuelles

Ausbildungsplätze im Allgäu: IG BAU macht Mut zum „Ausbildungs-Kick“

today17. August 2026

Hintergrund
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In der Region sind noch zahlreiche Ausbildungsplätze frei. Die IG BAU Schwaben appelliert deshalb an junge Menschen, jetzt noch aktiv nach einem Ausbildungsplatz zu suchen – auch im Oktober sind Einstellungen teilweise noch möglich.

Aus Steinen werden Wohnungen: Maurer sind die Profis, die die Wohnungen im Kreis Oberallgäu bauen. Aber der Bau braucht Nachwuchs: Freie Ausbildungsplätze gibt es./ Foto: IG BAU |Florian Göricke

Wer noch keinen Ausbildungsplatz hat, sollte jetzt nicht aufgeben. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt, kurz IG BAU, weist darauf hin, dass in der Region noch zahlreiche Ausbildungsplätze frei sind.

In Kaufbeuren gibt es aktuell noch 148 freie Ausbildungsplätze, davon 20 im Baugewerbe. Gleichzeitig haben dort 59 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren keinen Berufsabschluss.

Auch in Kempten ist die Auswahl groß: Hier sind noch 208 Ausbildungsplätze frei, sechs davon im Baugewerbe. 44 Prozent der arbeitslosen Unter-25-Jährigen haben keinen Berufsabschluss.

Im Ostallgäu sind sogar noch 399 Ausbildungsplätze zu haben, darunter 38 im Baugewerbe. Im Oberallgäu gibt es 413 freie Ausbildungsplätze, davon 21 im Baugewerbe.

IG-BAU-Bezirksvorsitzender Karl Bauer appelliert deshalb an junge Menschen, sich noch einmal auf dem Ausbildungsmarkt umzusehen. Eine Ausbildung biete langfristig bessere Jobchancen und in der Regel auch ein höheres Einkommen.

Besonders wichtig: Auch wenn das Ausbildungsjahr bereits begonnen hat, ist es noch nicht zu spät. Die meisten Ausbildungen starten im August oder September – laut IG BAU stellen Betriebe aber teilweise sogar noch im Oktober neue Azubis ein.

Die Gewerkschaft empfiehlt, sich beraten zu lassen und direkt auf Unternehmen zuzugehen. Ein persönliches Gespräch könne nicht nur zu einem Praktikum, sondern auch noch zu einem Ausbildungsplatz führen. Dabei sollten Jugendliche laut IG BAU vor allem auf faire Ausbildungsbedingungen, Bezahlung und die Perspektiven nach der Ausbildung achten.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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