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Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit den Finanzprofis Allgäu
Bei der Altersvorsorge könnte sich ab dem kommenden Jahr einiges ändern. Zum 1. Januar 2027 soll mit dem sogenannten Altersvorsorgedepot eine neue Form der privaten Altersvorsorge an den Start gehen.
Wir haben mit Nikolai Ade und Michael Köcheler darüber gesprochen. Die beiden sind als Versicherungsmakler unter dem Namen „Finanzprofis Allgäu“ im Allgäu tätig. Hier gibt es das Gespräch aus der Sendung zum Nachlesen.

Heute geht es einmal mehr um Tipps aus der Finanz-, Versicherungs- und Absicherungswelt. Bei mir sind wieder die Finanzprofis Allgäu, Michi und Nick. Grüße euch!
Hi, servus! Hallo.
Und zwar geht’s heute um eine vielleicht bald mögliche neue Form der Altersvorsorge. Erzählt mal, was ist da im Busch?
Es geht um das Altersvorsorgedepot, abgekürzt AVD. Das wird eine neue Form der staatlich geförderten Altersvorsorge sein und soll am 01.01.27 an den Start gehen.
Jetzt kennen die meisten von uns wahrscheinlich so Sachen wie die Riester-Rente. Was wäre jetzt da der Unterschied? Was ist daran neu und anders?
Ja, der Gesetzgeber hat versucht, die Riester-Rente quasi zu reformieren, besser zu machen. Ein paar Punkte sollen auch besser sein, also auch die Anlagemöglichkeit, und es soll kostengünstiger sein. Und ja, also grundsätzlich müsste man dann mal prüfen, ob eine Umstellung passen würde.
Angenommen, ich habe jetzt so eine Standard-Riester-Rente. Könnte ich da switchen? Macht das Sinn, da zu switchen?
Also, das kann man nicht pauschal beurteilen. In vielen Fällen macht es Sinn, in manchen Fällen aber auch nicht. Man kann ungefähr sagen, in 70 Prozent der Fälle macht es Sinn zu wechseln, in 30 Prozent nicht. Das muss man aber individuell prüfen, weil es auf einige Faktoren ankommt.
Kannst du da mal ganz kurz nur so ein paar Stichpunkte geben, was da so Punkte sind, an denen das hängt, mit denen es steht und fällt?
Ja, nur mal ein Beispiel, wo es zum Beispiel keinen Sinn macht, in das neue AVD-Depot zu wechseln, ist, wenn man früher in Rente gehen möchte, weil man das erst ab 65 machen kann. Und wenn man seinen Riester-Vertrag als Beispiel auf Endalter 62 abgeschlossen hat, dann kann man auch nicht früher gehen. Das wäre noch mal ein Beispiel, wo es keinen Sinn machen würde.
Jetzt ist es ja so, diese neue Form ist geplant. Wie wahrscheinlich ist das? Wovon hängt es ab? Wann entscheidet es sich, ob es das tatsächlich geben wird?
Ich sag mal, der Feinschliff hängt noch ein bisschen an der Regierung in Verbindung mit den einzelnen Gremien beziehungsweise den Anbietern. Es muss einfach noch ein bisschen gefeilscht werden, was Maximalkosten sind, wie die Verrentung dann schlussendlich eben in der Bezugsphase, im Renteneintritt, passiert. Und das sind alles noch so ein bisschen Gegebenheiten, die noch fixiert werden müssen. Und wie gesagt, Plan ist 1.1.27. Ob das tatsächlich so zum Tragen kommt, muss man abwarten.
Jetzt ist es so, wir wissen alle, die Zeit rennt brutal schnell und zack, sind wir im neuen Jahr. Wenn es aber so kommen sollte, seid ihr vorbereitet, um die Leute zu beraten, oder?
Ja, richtig. Man braucht sich auch gar keinen Stress machen, weil man rein theoretisch auch bis Ende nächsten Jahres den Vertrag umstellen könnte und man trotzdem die volle Förderung bekommen würde. Also, man muss jetzt hier nicht dieses Jahr oder Anfang nächstes Jahr sofort schnell handeln, sondern man hat definitiv das ganze nächste Jahr Zeit.
Okay, also egal, ob dann die neue Altersvorsorge oder eine der alten Varianten. Ihr seid gut beraten bei den Finanzprofis Allgäu, bei Michi und Nick.
Geschrieben von: Redaktion
Allgäu Altersvorsorgedepot Finanzprofis Allgäu Vorsorge