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Landkreis Ostallgäu: Highlights 2022 – Was kommt 2023?

today5. Dezember 2022

Hintergrund
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Zum Jahresende schauen die Allgäuer Kommunen zurück. Durch den Krieg in der Ukraine sind viele Herausforderungen auf die Landkreise und kreisfreien Städte zugekommen. Die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker hat mit AllgäuHIT die Highlights festgehalten und einen Ausblick auf das neue Jahr gegeben.

AllgäuHIT: Das Jahr war vor allem durch Krisen gekennzeichnet. Worauf können Sie erfreut zurückschauen?

Maria Rita Zinnecker: Zum einen war ein großes Highlight „50 Jahre Landkreis Ostallgäu“, die wir mit einem Festakt gefeiert haben. Der Landkreis ist in den 50 Jahren zu einer Erfolgsgeschichte in allen Bereichen gewachsen.
Zum anderen haben wir konkret in Bildung und Infrastruktur investiert. Die große Generalsanierung der Realschule Obergünzburg ist abgeschlossen, 15 Millionen Euro haben wir in bessere Lernbedingungen und Modernisierung investiert. Im Bereich Infrastruktur war es die Fertigstellung der neuen Umfahrung Bertoldshofen und Marktoberdorf. Es ist für das Ostallgäu ein beeindruckender Tunnel. Ich durfte als Tunnelpatin das Ganze intensiv begleiten und freue mich, dass noch vor Weihnachten der Verkehr dadurch fahren wird. Es wird höchste Zeit, denn es hat insgesamt 38 Jahre gedauert dieses Projekt zu realisieren.
Weitere Projekte hatten wir auch zur Stärkung des ÖPNVs und der Radwege im Landkreis. Das bleibt eine große Priorität.

AllgäuHIT: Der Ukraine-Krieg hat die Allgäuer vor allem beschäftigt, weshalb kräftig mitangepackt wurde. Wie haben Sie das im Ostallgäu miterlebt?

Maria Rita Zinnecker: Gesellschaftlich war der Krieg in der Ukraine erst einmal ein Tiefpunkt, der uns das Gefühl der Sicherheit genommen hat. Aber auch hier gab es einen Lichtblick. Wir haben im Ostallgäu 2 Tausend Flüchtlinge aufgenommen. Ich habe eine große Welle der Hilfsbereitschaft erlebt, deshalb ein riesengroßer Dank für dieses Zeichen der Menschlichkeit.

AllgäuHIT: Werfen wir einen Blick in das neue Jahr, was kommt 2023?

Maria Rita Zinnecker: Wir werden im kommenden Jahr viele weitere Herausforderungen haben, allein was das neue Wohngeld und das Bürgergeld angeht, das wir auf kommunaler Ebene umsetzen. Weiter werden wir kräftig investieren, 16.5 Millionen Euro wird für Baumaßnahmen im Schul-, im Straßen- und Radwegebereich. Ein Highlight 2022 war ja bereits die Krankenpflegeschule in Buchloe, 2023 folgt eine besondere Maßnahme mit der Sanierung und Erweiterung des landkreiseigenen Senioren- und Pflegeheims in Waal. Am 16. Dezember werden wir diese Maßnahme auch im Haushalt 2023 verabschieden.

AllgäuHIT: Was wünschen Sie sich persönlich für das nächste Jahr?

Maria Rita Zinnecker: Ich habe einen Wunsch für uns alle. Ich hoffe, dass das kommende neue Jahr nach einer Zeit aufeinander folgenden Krisen, wie Corona, Klima und Krieg, wieder ruhiger und harmonischer wird. Wir als Landkreis sind sehr bemüht den gesellschaftlichen Zusammenhang zu stärken, deshalb engagieren und investieren wir an den richtigen Stellen.

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Geschrieben von: Redaktion

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