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Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit GranataPet.
Jeden Monat präsentiert AllgäuHIT in Kooperation mit dem Werbepartner GranataPet Tipps und Wissen für den Alltag mit Hund oder Katze. Letztes Mal ging es um das Thema „Sprache der Tiere“.
In der aktuellen Juniausgabe von „Tierwissen to go“ stand das Thema „Schmerzen bei Tieren erkennen und richtig reagieren“ im Fokus. Hier gibt es das Gespräch aus der Radiosendung zwischen Moderatorin Uschi Binkert sowie Kathrin und Deborah von GranataPet zum Nachlesen:

Deborah und Kathrin von GranataPet sind bei mir wieder im Studio und wir sprechen heute über ein nicht besonders schönes, aber sehr wichtiges Thema. Es geht um Schmerzen bei unseren Tieren. Vielleicht mal grundsätzlich: Woran erkenne ich denn Schmerzen? Was sind denn so ganz typische Symptome?
Also generell ist es so: Wenn dir auffällt, dass irgendetwas anders ist, als es sonst ist, ist es schon das erste Merkmal. Beispielsweise haben Hunde und Katzen einfach weniger Interesse am Spielen, am Futter oder am Menschenkontakt? Sind sie plötzlich aggressiv oder wenn ich sie anfasse, tut ihnen was weh und sie reagieren dementsprechend? Das sind beispielsweise erste Signale.
Gibt es denn irgendwas, wo du sagst, das ist bei der Katze was ganz Typisches?
Also bei der Katze ist auf jeden Fall ein großes Missverständnis: Wenn meine Katze schnurrt, dann geht’s ihr gut. Weil Schnurren ist nicht immer nur ein Zeichen von: Hey, ich genieße es gerade, sondern die machen das auch, um sich selber zu beruhigen. Und ein weiterer Punkt ist das Schmerzgesicht, also der Gesichtsausdruck, den sie dabei haben. Da geht irgendwie alles so ein bisschen zur Seite und nach hinten. Also die Schnurrhaare gehen nach hinten, die Ohren gehen zur Seite, sind leicht nach hinten gelegt und die Augen sind sehr zusammengekniffen.
Jetzt kennt ja jeder Tierhalter diesen Moment: Okay, da ist irgendwas, irgendwas stimmt nicht. Soll ich jetzt noch warten? Soll ich zum Tierarzt gehen? Das ist ’ne Entscheidung, die unter Umständen sehr gefährlich ausfallen kann. Was sind denn so Klassiker, wo wir einfach sagen: Das sind definitiv Worst-Case-Gründe, ab zum Tierarzt und nicht warten?
Also es gibt natürlich viel, das passieren kann, aber so die häufigsten Dinge sind zum Beispiel Vergiftungen, dass das Tier irgendwas aufnimmt, was giftig ist. Und dann gibt es klassische Vergiftungsanzeichen wie Zittern oder Krämpfe, Speicheln, Erbrechen, Apathie. Und das sind dann schon auch Auffälligkeiten, wo man den Tierarzt aufsuchen sollte. Dann, was auch häufig passiert, ist ein Darmverschluss. Das kann zum Beispiel passieren, wenn das Tier einen Fremdkörper aufnimmt, also was verschluckt, und dann ist der Darm verstopft. Und was beim Hund zum Beispiel auch sehr oft passiert, ist die Magendrehung. Das kennen vielleicht auch ganz viele. Das ist auch supergefährlich, also lebensgefährlich, und man muss da wirklich schnell reagieren. Und der Hund zeigt Anzeichen wie einen runden Rücken und übermäßigen Wasserkonsum. Und wenn mir da was auffällt, dann sofort zum Tierarzt. Weil lieber gehe ich auch einmal zu oft, als dass dann wirklich was Schlimmes passiert.
Und gerade für den Fall muss man sagen: Wenn wir hier von schnell reden, meinen wir wirklich schnell, denn da geht es um Minuten. Also nicht: Ja, das machen wir dann heute Nachmittag, sondern da ist wirklich höchste Eisenbahn geboten.
Genau.
Und diese Sachen gelten natürlich nicht nur für Hund und Katze, sondern auch für unsere anderen Tiere. Wenn wir zum Beispiel mal einen ganz kurzen Abstecher noch machen zu den Kaninchen, die ja gerade jetzt, wo es dann losgeht, vermehrt draußen sind und wieder frisches Gras bekommen. Auch da muss man ziemlich gut aufpassen, denn da kann schnell auch im Magen einiges schiefgehen. Auch denen sieht man diese Schmerzsymptome an. Also auch da unbedingt auf den dicken Bauch achten, auf das veränderte Verhalten etc. Und wenn irgendwas ist, und das gilt für jede Tierart genauso wie für jeden Menschen, dann einfach mal zum Arzt gehen, abklären lassen. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.
„Tierwissen to go“ erscheint einmal pro Monat bei AllgäuHIT. Die Rubrik wird in Kooperation mit unserem Werbepartner GranataPet präsentiert. Weitere Infos unter https://www.granatapet.de/
Geschrieben von: Redaktion
Allgäu Hund Katze Kempten Tierwissen to go