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Sport

FC Memmingen gewinnt gegen Schweinfurt mit 1:0

today1. November 2026

Hintergrund
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Der FC Memmingen konnte im Spiel gegen den 1. FC Schweinfurt 05 den nächsten Heimerfolg einfahren: Zum Ende der Partie stand es 1:0 für die Allgäuer.

Symbolbild: Fußball/ Foto: pixabay.com

Bei der Spielanalyse fielen nach dem 1:0 Heimerfolg des FC Memmingen über den FC Schweinfurt 05 viele „Un-Worte“. „Langsam wird’s wirklich unheimlich“, meinte FCM-Trainer Matthias Günes, dessen Mannschaft mit diesem Arbeitssieg nur noch einen Punkt vor der Herbstmeisterschaft in der Regionalliga Bayern entfernt ist.

In der Tat ist es unglaublich, welche Saison die Memminger bislang hingelegt haben. Und es war an diesem herbstlich-kalten Nachmittag so, wie es oft in einer solchen Tabellenkonstellation ist. „Wenn du da stehst, wo Schweinfurt steht, läuft es halt so für sie und genauso ist es umgekehrt“, war es für Günes es Spiel, „das eigentlich Unentschieden ausgehen muss“.

Aber ein Spitzenreiter hat offensichtlich das Quäntchen Glück mehr aus seiner Seite, als eine Mannschaft, die hinten drinsteht. Auch wenn die Leistung der vergangenen Wochen nicht auf den Platz gebracht werden konnte, reichte die eher unspektakuläre Vorstellung dennoch zum Sieg. Für die Memminger ist das eine neue, gern genommene Erfahrung, nachdem es viele Jahre oft selbst genug um den Klassenerhalt ging und immer wieder mal mit Fortuna gehadert wurde.

Die Schweinfurter Niederlage war durchaus unglücklich. „Nein, unnötig“, widersprach Gästetrainer Jan Gernlein, um ein weiteres „Un-Wort“ zu gebrauchen. Ihn wurmte die 63. Minute. Der in der vergangenen Woche mit einem Schnellschuss verpflichtete, bis dato vereinslose Martin Thomann, überlupfte FCM-Torhüter Martin Dewein, der artistisch den Ball aber noch hinter sich von der Linie kratzte. Schweinfurt jubelte bereits. Für Gernlein war der Ball hinter der Linie, für Schiedsrichter Markus Huber und seinen Assistenten nicht. „Eine unmögliche Entscheidung“ aus Gästesicht. Es blieb unklar – auch die Bilder von BFV.TV gaben keinen Aufschluss.

Während der ausgebuffte Profi Thomann (32 Jahre), der nach seiner Rückkehr zu seinem früheren Club mit seiner Einwechslung für ordentlich Alarm sorgte, somit leer ausging, setze sich als glattes Gegenbeispiel auf der anderen Seite ein Memminger Youngster in Szene. Der eingewechselte Luka Petrovic eroberte sich den Ball im Mittelfeld und legte Constantin Kresin zum 1:0 und dessen fünften Saisontreffer auf (74.). Kurz darauf fast die gleiche Situation vor dem Gästekasten, nur dass Kresin dieses Mal für Petrovic vorbereitete, der 21-jährige aber die mögliche Entscheidung mit einem zweiten Treffer verpasste.

Einmal mehr war, trotz momentaner Ausfälle, die starke Ersatzbank ausschlaggebend für den Memminger Erfolg. Zur zweiten Halbzeit kamen Fabian Lutz und Luan Fusaro. Nicht weil Günes mit Philipp Kirsamer und Pascal Maier unzufrieden war (beide hatten in der ersten Hälfte durchaus ihre Szenen), „sondern um die Statik des Spiels zu verändern“. Was denn auch entscheidend gelang. Und wie das heuer so ist: Wenn Memmingen selbst ein Tor schießen, wird es für den Gegner brutal schwer. Am 17. Spieltag spielte der FCM bereits zum elften Mal hinten zu Null, hat mit nur neun Gegentreffern mit Abstand die beste Abwehr der Regionalliga.

Vor dem möglichen Etappenziel mit der Herbstmeisterschaft – für die am nächsten Samstag beim FC Augsburg II ein Punkt genügt – bleibt Günes bescheiden und demütig: „Jeder Sieg in der Regionalliga ist und bleibt für den FC Memmingen etwas Besonderes. Wir wissen, dass wir auf Dauer bessere Leistungen brauchen, um Dreier einzufahren“.

Dass nur 760 Zuschauer die Fortsetzung des Erfolgslaufs mitverfolgten lag nicht nur an der ungemütlichen Witterung, sondern ein Stück weit auch daran, dass wegen des Feiertags Allerheiligen der Großteil der Amateurspiele in der Region statt am Sonntag am Samstag abrollten. Im Rahmen der Meisterschafts- und Aufsteigereinladungen waren die Frauen des FSV Wehringen, der SV Dickenreishausen und der SV Rieden am Forggensee zu Gast. Gut 60 Schnüdel-Fans hatten sich zudem auf den weiten Weg aus Franken ins Allgäu gemacht.

(PM: FC Memmingen)

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Geschrieben von: se

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