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Aktuelles

Wangen: Rekordtag in der Zentralen Notaufnahme – 100 Patientinnen und Patienten an einem Tag

today4. August 2026

Hintergrund
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Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) des Westallgäu-Klinikums in Wangen hat einen neuen Höchstwert erreicht: Am 22. Juli 2026 wurden innerhalb von 24 Stunden insgesamt 100 Patientinnen und Patienten behandelt – so viele wie noch nie zuvor.

Bildunterschrift: Stellvertretende für die Teamleistung an diesem Tag zeigt unser Bild Dr. Timo Gentner, Leitender Arzt der ZNA, und Klemens Rist, Pflegerische Leitung der ZNA. (Foto: OSK)

An einem gewöhnlichen Werktag versorgt die Notaufnahme durchschnittlich rund 67 Menschen. Der Rekordtag verlief ohne Großveranstaltungen oder außergewöhnliche Wetterereignisse. Behandelt wurde das gesamte Spektrum der Notfallmedizin – von Herzinfarkten und Lungenentzündungen bis hin zu Vergiftungen und Unfallverletzungen.

Der Rekord ist Teil einer Entwicklung, die sich seit Jahren abzeichnet. Die Zahl der Notfallpatientinnen und -patienten ist von rund 14.000 im Jahr 2021 auf mehr als 22.000 im Jahr 2025 gestiegen. Nach den Schließungen der Krankenhäuser in Bad Waldsee und Lindenberg sowie der Notaufnahme in Tettnang hat das Westallgäu-Klinikum zusätzliche Aufgaben in der Notfallversorgung übernommen. Seit Anfang Juni werden dort im Schnitt 77 Patientinnen und Patienten pro Tag behandelt. Für das laufende Jahr rechnet die Oberschwabenklinik mit rund 25.000 Notfällen.

Trotz des hohen Andrangs konnten alle Patientinnen und Patienten umfassend versorgt werden. Die durchschnittliche Verweildauer lag am Rekordtag bei nur einer Stunde und 50 Minuten und damit sogar unter dem üblichen Durchschnitt von zwei Stunden und 20 Minuten.

Im Einsatz waren zehn Ärztinnen und Ärzte sowie zehn Pflegekräfte. Unterstützung kam außerdem aus weiteren Bereichen des Krankenhauses. Die Oberschwabenklinik hebt hervor, dass der Rekordtag vor allem durch die gute Zusammenarbeit aller Mitarbeitenden bewältigt werden konnte.

Um auf die steigenden Patientenzahlen zu reagieren, wurde das Personal in der Zentralen Notaufnahme bereits aufgestockt. Zudem werden die Räumlichkeiten modernisiert und die Abläufe kontinuierlich weiterentwickelt, um die Notfallversorgung in der Region langfristig sicherzustellen.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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