Die Oberschwabenklinik entwickelt die Zentrale Notaufnahme am St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg weiter. Grund dafür sind steigende Patientenzahlen und die zunehmende Belastung der Notfallversorgung in der Region.
Dr. Andreas Pohle, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme im St. Elisabethen-Klinikum. Foto: OSK/Felix Kästle
Im Jahr 2025 wurden in der Zentralen Notaufnahme Ravensburg rund 46.000 Patientinnen und Patienten behandelt. Für 2026 rechnet die Oberschwabenklinik bereits mit etwa 52.000 Kontakten. Nach der Schließung der Notaufnahme des Krankenhauses Tettnang Ende Mai hat sich die Entwicklung zusätzlich verstärkt.
In Spitzenzeiten befinden sich bis zu 65 Patientinnen und Patienten gleichzeitig in der Notaufnahme. Die bisherigen Kapazitäten reichen dann nicht mehr aus. Deshalb sollen künftig zusätzliche Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten geschaffen werden.
Ab Oktober 2026 werden Teile der bisherigen Kurzliegerstation C01 in die Zentrale Notaufnahme integriert. Dadurch entstehen sechs weitere Untersuchungs- und Monitorplätze sowie sechs zusätzliche Beobachtungsbetten. Außerdem werden die Abläufe bei der Aufnahme von Notfallpatienten angepasst.
In einem zweiten Schritt soll die Station C01 bis Oktober 2027 vollständig in die Zentrale Notaufnahme eingegliedert werden. Zusätzlich ist ein personeller Ausbau geplant.
Die Verantwortlichen der Oberschwabenklinik betonen, dass die Maßnahmen notwendig sind, um auch künftig eine schnelle und sichere Versorgung der Patientinnen und Patienten gewährleisten zu können. Gleichzeitig verweisen sie auf die steigenden finanziellen Herausforderungen bei der Notfallversorgung
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