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Die Neugestaltung des Berliner Platzes in Lindau geht in die nächste Phase. Der Stadtrat hat einen städtebaulichen Wettbewerb mit 15 Planungsteams gestartet. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung sollen dabei eine wichtige Grundlage bilden – besonders die Themen Verkehr, Rad- und Fußwege sowie mehr Aufenthaltsqualität stehen im Fokus. Der Siegerentwurf soll im April 2027 feststehen.

Die Neugestaltung des Berliner Platzes in Lindau nimmt die nächste wichtige Hürde. Der Stadtrat hat den Startschuss für einen städtebaulichen Wettbewerb gegeben. Ziel ist es, Ideen für einen modernen, klimafreundlichen und attraktiven Stadtplatz zu entwickeln, bei dem künftig die Menschen stärker im Mittelpunkt stehen sollen.
Insgesamt 15 Planungsteams treten in dem Wettbewerb gegeneinander an. Die Büros setzen sich aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Verkehrsplanung, Architektur und Stadtplanung zusammen und entwickeln in den kommenden Monaten ihre Entwürfe für die Zukunft des Berliner Platzes. Organisiert und fachlich begleitet wird der Wettbewerb vom Büro Pesch & Partner aus Stuttgart.
Eine wichtige Grundlage für die Planungen sind die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung aus dem vergangenen Jahr. Unter dem Motto „Lindau, bitte ärgere dich – Was dich ärgert, macht unsere Planung besser“ konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Kritikpunkte und Ideen einbringen. Besonders häufig genannt wurden das Verkehrschaos, die unübersichtliche Verkehrsführung, Probleme für Fußgänger und Radfahrer sowie die geringe Aufenthaltsqualität.
Die Wünsche der Lindauerinnen und Lindauer fließen nun direkt in die Wettbewerbsunterlagen ein und sind auch ein Kriterium bei der Bewertung der Entwürfe. Gefragt sind unter anderem Lösungen für mehr Grün und Schatten, sichere Wege für Fuß- und Radverkehr sowie eine Neuordnung des Verkehrs.
Hintergrund für die Neugestaltung ist die Entwicklung von Reutin Mitte. Durch den neuen Bahnhof Reutin, das Vier-Linden-Quartier und den Umbau des Lindauparks steht eine grundlegende Veränderung des Verkehrsknotenpunkts an. Der Berliner Platz soll sich vom stark vom Verkehr geprägten Bereich zu einem attraktiven öffentlichen Raum und Mittelpunkt des Stadtteils entwickeln.
Der Wettbewerb läuft in zwei Phasen. Die erste endet im November, anschließend wird die Zahl der teilnehmenden Teams reduziert. Der Siegerentwurf soll im April 2027 feststehen. Danach werden die eingereichten Arbeiten sowie der Gewinnerentwurf öffentlich ausgestellt.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Berliner Platz Lindau Neugestaltung Startschuss