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Nach dem Fund menschlicher Knochen in der Lochbachtalhöhle bei Obermaiselstein gibt es neue Erkenntnisse. Laut forensischer Untersuchung stammen die Überreste von einem Mann, der seit etwa 50 bis 150 Jahren in der Höhle liegt. Die Identität des Toten ist weiterhin unklar, auch ob es sich um einen Unfall oder eine Straftat handelt, wird noch geprüft.

Im Fall der mysteriösen Knochenfunde in der Lochbachtalhöhle bei Obermaiselstein gibt es neue Erkenntnisse. Die Kriminalpolizei hat inzwischen die Ergebnisse einer forensischen Untersuchung vorliegen. Demnach stammen die menschlichen Überreste von einem Mann, der vermutlich vor 50 bis 150 Jahren ums Leben gekommen ist.
Höhlenforscher hatten im April 2025 in einer bislang unbekannten Höhle im Lochbachtal menschliche Knochen entdeckt – darunter auch Teile eines Schädels. Die anschließenden Untersuchungen sollten klären, von wem die Überreste stammen und wie lange sie bereits in der Höhle liegen.
Nach Angaben von Pressesprecher der Allgäuer Polizei, Johannes Stoll lässt sich der genaue Zeitraum des Todes nicht weiter eingrenzen. Auch die Identität des Mannes ist weiterhin ungeklärt. Die Kriminalpolizei hat die bisherigen Erkenntnisse mit bekannten Vermisstenfällen aus der Region abgeglichen – ohne Ergebnis.
Offen bleibt außerdem, wie die Knochen überhaupt in die schwer zugängliche Höhle gelangt sind. Die Ermittler prüfen deshalb weiterhin verschiedene Möglichkeiten. „Wir wissen nicht, ob es sich um einen Unglücksfall oder um eine Straftat handelt“, so die Polizei.
Auch das Alter des Mannes zum Zeitpunkt seines Todes lässt sich anhand der gefundenen Knochenfragmente nicht mehr bestimmen. Die Ermittlungen rund um den ungewöhnlichen Fund dauern an.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Erkentnisse Knochen Neuigkeiten Polizei