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Weitere schwere Gewitter im Anmarsch: DWD warnt erneut vor Unwettern im Allgäu

today15. Juli 2026

Hintergrund
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Nach den schweren Unwettern am Dienstagabend warnt der Deutsche Wetterdienst auch heute (15.07.2026) wieder vor kräftigen Gewittern im gesamten Allgäu. Bereits gestern sorgten großer Hagel, Starkregen und Sturmböen für zahlreiche Schäden, überflutete Straßen und viele Polizeieinsätze. Betroffen waren unter anderem Memmingen, Bad Wörishofen, Buchloe und Roßhaupten. Bis zum Abend muss erneut mit Unwettern gerechnet werden.

Symbolbild: Gewitter/ Foto: Pixabay

Nach den teils heftigen Unwettern am Dienstagabend warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auch am Mittwoch (15.07.2026) erneut vor schweren Gewittern im gesamten Allgäu. Bis in den späten Abend hinein muss örtlich mit Starkregen, großem Hagel und Orkanböen gerechnet werden.

Bereits am Dienstagabend hatten die Unwetter vor allem im Unterallgäu erhebliche Schäden verursacht. In Bad Wörishofen wurde ein geparktes Flugzeug durch den Hagel und starke Windböen zerstört. In Memmingen meldeten zahlreiche Autofahrer Hagelschäden an ihren Fahrzeugen. Hagelkörner erreichten dabei teilweise die Größe von Zwei-Euro-Münzen.

Auch die Polizei war die ganze Nacht über im Einsatz. Auf der A96 musste der Kohlbergtunnel zwischen Erkheim und Stetten zeitweise gesperrt werden. Zudem kam es auf der Autobahn zu zwei witterungsbedingten Unfällen, verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Im Raum Memmingen sorgten überflutete Straßen und Unterführungen sowie umgestürzte Bäume für weitere Einsätze.

In Buchloe wurde ein Jungstorch durch den Hagel getötet, ein weiterer verletzt. Die Tiere befanden sich in einem Nest auf dem Gebäude der Polizeistation. In Roßhaupten musste außerdem ein Zeltlager am Mangmühlzeltplatz am Forggensee wegen Starkregens evakuiert werden. Das Wasser war in mehrere Zelte eingedrungen, bestätigte die Polizei gegenüber AllgäuHIT.

Der DWD warnt auch für den heutigen Mittwoch vor lokal heftigem Starkregen, großem Hagel und schweren Sturmböen. Möglich sind erneut Schäden an Bäumen, Gebäuden und Fahrzeugen sowie überflutete Straßen und Verkehrsbehinderungen. Die Behörden raten, die Wetterentwicklung aufmerksam zu verfolgen und bei Gewittern möglichst Schutz in Gebäuden zu suchen.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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