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Wirtschaft

Bayerische Industrie unter Druck: Auch Schwaben spürt die schwächere Nachfrage

today8. Juli 2026

Hintergrund
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Weniger Umsatz, weniger Aufträge, weniger Beschäftigte: Die bayerische Industrie hat im Mai 2026 mit einer schwierigen Entwicklung zu kämpfen. Auch Unternehmen in Schwaben sind von der schwächeren Lage im Verarbeitenden Gewerbe betroffen.

Symbobild Pixabay

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik erzielten die Industriebetriebe im Freistaat im Mai einen Umsatz von rund 37,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Besonders das Auslandsgeschäft entwickelte sich rückläufig: Die Exporte sanken um 5,6 Prozent auf rund 22,5 Milliarden Euro. Lediglich die Umsätze mit den Ländern der Eurozone blieben stabil. Sie machten rund 21 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Auch die Nachfrage nach bayerischen Industriegütern ging zurück. Preisbereinigt lagen die Auftragseingänge 2,1 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Während die Bestellungen aus dem Inland um 4,4 Prozent zulegten, gingen die Auslandsaufträge um 5,8 Prozent zurück.

Die angespannte Lage zeigt sich auch beim Personal: Ende Mai 2026 arbeiteten rund 1,158 Millionen Menschen im Verarbeitenden Gewerbe Bayerns. Das sind etwa 20.700 Beschäftigte weniger als ein Jahr zuvor – bereits zum 25. Monat in Folge liegt die Beschäftigtenzahl unter dem Vorjahresniveau.

Für die Industrie in Schwaben bedeutet die Entwicklung eine weiterhin herausfordernde Phase. Die Region zählt traditionell zu den wichtigen Industriestandorten Bayerns, unter anderem mit Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Fahrzeugtechnik und der Produktion. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass auch schwäbische Betriebe mit der schwächeren internationalen Nachfrage und dem anhaltenden Kostendruck umgehen müssen.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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