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Auf Schloss Lautrach trafen sich Vertreter aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz zu einer internationalen Tagung der Generalstaatsanwaltschaft München. Im Fokus standen wachsende Bedrohungen durch Extremismus und Terrorismus im analogen und digitalen Raum sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden. Ziel der Konferenz ist ein engerer Austausch und die Stärkung gemeinsamer Sicherheitsstrukturen in Europa.

Auf Schloss Lautrach bei Memmingen hat am 22. und 23. Juni 2026 zum sechsten Mal die internationale Tagung „Grenzüberschreitender Informationsaustausch im Bereich des Extremismus und Terrorismus“ stattgefunden. Eingeladen hatte die Generalstaatsanwaltschaft München unter der Leitung von Generalstaatsanwalt Andreas Wimmer.
Vertreter von Justiz-, Polizei- und Sicherheitsbehörden aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz kamen zusammen, um die internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus weiter zu stärken.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen die wachsenden Bedrohungen für europäische Demokratien sowohl im analogen als auch im digitalen Raum. Experten betonten, dass diese Entwicklungen die Sicherheitsbehörden zunehmend vor komplexe Herausforderungen stellen.
Neben juristischen und sicherheitspolitischen Aspekten wurden auch interdisziplinäre Ansätze diskutiert. Dazu zählen unter anderem Perspektiven aus Sozialpsychologie, Medizin, Ethik und strategischer Sicherheitsforschung.
Generalstaatsanwalt Wimmer hob die Bedeutung des grenzüberschreitenden Dialogs hervor und sprach von einer „vertrauensvollen und belastbaren Zusammenarbeit“ zwischen den beteiligten Staaten. Die Konferenz solle den gemeinsamen Austausch weiter vertiefen und die bestehenden Sicherheitsstrukturen stärken.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu bayern Memmingen Sicherheitskonferenz Tagung