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Der Umbau des neuen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) im ehemaligen Leutkircher Krankenhaus schreitet weiter voran. Trotz weiterhin angespannter Hausarzt-Situation in der Stadt halten Stadt und Verantwortliche am geplanten Eröffnungstermin im Sommer fest.

Die Arbeiten im Erdgeschoss des früheren Krankenhausgebäudes laufen derzeit auf Hochtouren. Nach Angaben von Bürgermeister Daniel Gallasch liegt das Projekt im Zeitplan. Zudem wurde inzwischen auch die offizielle Betriebsgenehmigung für das MVZ erteilt, das von der Ärztegenossenschaft LeuMed betrieben wird.
Ab dem 1. Juli soll zudem die Praxis der verstorbenen Ärztin Brigitte Schuler-Kuon unter dem Dach des MVZ weitergeführt werden. Sie wird weiterhin im vierten Stock des Gebäudes angesiedelt sein. Im Erdgeschoss sollen künftig mehrere Hausärzte zusammenarbeiten, darunter bereits bekannte Praxen aus dem Stadtgebiet.
Neben Sebastian Foerster und Thomas Walter wird auch die Praxis von Carlo Rabuffetti in das neue Zentrum integriert. Patienten sollen dabei übernommen und weiter betreut werden.
Ziel des MVZ ist es, die hausärztliche Versorgung in Leutkirch nachhaltig zu verbessern und neue Mediziner für den Standort zu gewinnen. Die Stadt unterstützt das Projekt aktiv, auch finanziell: Die Umbaukosten im ehemaligen Krankenhaus belaufen sich auf rund 600.000 Euro.
Trotz der laufenden Arbeiten bleibt die Versorgungslage angespannt. Viele Praxen arbeiten weiterhin am Limit, mehrere Hausarztstellen sind unbesetzt. Neben der Stadt engagiert sich auch die Leutkircher Bürgerstiftung und ruft zusätzlich zu Spenden für die Ausstattung des MVZ auf.
Geschrieben von: Leon Dauter