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Im Allgäu gibt es 22 neue Blühbotschafter. Die Ehrenamtlichen wurden vom BUND Naturschutz Naturerlebniszentrum Allgäu (NEZ) ausgebildet und wollen sich künftig für blütenreiche, naturnahe und insektenfreundliche Lebensräume einsetzen.

An insgesamt vier Kurstagen erhielten die Teilnehmenden Wissen über Bestäuber, ihre Lebensräume und Möglichkeiten, die biologische Vielfalt im eigenen Umfeld zu fördern. Zum Abschluss stellten sie ihre Praxisprojekte vor, die teilweise weit über den eigenen Garten hinausgehen.
Einige der neuen Blühbotschafter haben gemeinsam mit Schulklassen Schulgelände naturnah umgestaltet, heimische Pflanzen gesetzt und Lebensräume für Insekten geschaffen. Andere begleiten die ökologische Aufwertung von Firmen- und Kirchengeländen. Auch ein Lehrpfad zur Bedeutung von Insekten und heimischen Pflanzen sowie informative Postkarten mit getrockneten Pflanzen gehören zu den umgesetzten Ideen.
„Die Projekte zeigen eindrucksvoll, auf wie vielfältige Weise sich jeder und jede entsprechend der eigenen Interessen für biologische Vielfalt einsetzen kann“, sagt Anna-Lena Hummler vom NEZ, die den Lehrgang organisiert und begleitet hat.
Die neuen Blühbotschafter bleiben auch nach der Ausbildung miteinander vernetzt, tauschen Erfahrungen aus und planen gemeinsame Aktionen. Ziel ist es, langfristig noch mehr blühende Lebensräume im Allgäu zu schaffen – für Wildbienen, Schmetterlinge und viele weitere Tierarten.
Die Ausbildung wurde durch Interreg ABH und die elobau Stiftung gefördert. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten gibt es unter www.bluehbotschafter.eu.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu arten blühbotschafter Bundnaturschutz