Listeners:
Top-Hörer:
AllgäuHIT
play_arrow
AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
Im Unterallgäu warnt Kreisfachberater Markus Orf vor Raupen mit Brennhaaren in Gärten und an Bäumen. Besonders Gespinstmotten, Goldafter und der Eichenprozessionsspinner können Haut- und Atemwegsreizungen auslösen. Orf rät zu Vorsicht, Abstand zu Nestern und zur Bekämpfung nur in sensiblen Bereichen oder durch Fachleute. Viele Pflanzen würden sich zudem nach einem Befall wieder erholen.

Im Unterallgäu mahnt Kreisfachberater Markus Orf zur Vorsicht im Umgang mit Raupen und deren Gespinsten. Bei warmem und trockenem Wetter vermehren sich verschiedene Schädlinge in Gärten und an Bäumen derzeit besonders stark.
Orf rät jedoch, nicht jede Raupe sofort zu bekämpfen: Viele Pflanzen würden sich nach einem Fraß im sogenannten „Johanni-Austrieb“ wieder erholen. Problematisch seien jedoch die Brenn- und Raupenhaare, die beim Menschen allergische Reaktionen und Hautreizungen auslösen können.
Besonders im Fokus stehen Gespinstmotten, Frühlingswollafter, Goldafter und der Eichenprozessionsspinner. Während Gespinstmotten etwa Obstbäume befallen und große Gespinste bilden, gelten die Raupen des Eichenprozessionsspinners als besonders gefährlich. Ihre Brennhaare können auch ältere Nester noch gesundheitsschädlich machen.
Der Fachberater empfiehlt, Nester nicht ohne Schutzkleidung zu berühren und Bekämpfungsmaßnahmen Fachleuten zu überlassen. Gleichzeitig betont er die Bedeutung von Nützlingen wie Vögeln und Insekten, die zur natürlichen Regulierung beitragen können.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Brennhaare Garten Raupen