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2024 ist das Abfallaufkommen in Bayern um 4,5 Prozent auf 6,32 Millionen Tonnen gestiegen. Besonders deutlich nahm der Bioabfall zu. Auch im Allgäu liegen viele Regionen über dem Durchschnitt, etwa Lindau, Oberallgäu und Kempten mit jeweils hohen Pro-Kopf-Mengen. Nur einzelne Landkreise wie Ravensburg oder Ostallgäu bleiben deutlich darunter.

Im Allgäu fällt 2024 deutlich mehr Haushalts- und Gewerbeabfall an als im Vorjahr. Besonders hoch ist das Pro-Kopf-Aufkommen in den Landkreisen Oberallgäu mit 175,7 Kilogramm, Lindau mit 176,6 Kilogramm sowie in der Stadt Kempten mit 174,6 Kilogramm. Auch Memmingen (173,7 kg) und der Landkreis Unterallgäu (160,5 kg) liegen über dem bayerischen Durchschnitt von 478 Kilogramm pro Kopf über alle Abfallarten hinweg gerechnet.
Im Landkreis Ostallgäu liegt das Aufkommen mit 134 Kilogramm deutlich darunter, ebenso im Bodenseekreis (118,4 kg) und im Landkreis Ravensburg (103,9 kg). Insgesamt zeigen die Allgäuer Werte ein regional stark unterschiedliches Bild beim Abfallaufkommen.
Bayernweit sind im Jahr 2024 rund 6,32 Millionen Tonnen Abfälle aus Haushalten und Kleingewerbe angefallen – ein Plus von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Pro Einwohner entspricht das durchschnittlich 478 Kilogramm, also 18 Kilogramm mehr als 2023.
Besonders stark gestiegen ist das Aufkommen bei Bio- und Grüngutabfällen mit einem Plus von 8,5 Prozent. Haus- und Sperrmüll sowie Wertstoffe wie Papier und Glas nahmen ebenfalls zu. Damit setzt sich der Trend steigender Abfallmengen im Freistaat fort.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
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