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Das Projekt „Alpine Awareness Camps“ hat in Innsbruck wichtige Impulse für einen nachhaltigen Bergtourismus gesetzt, die auch für das Allgäu relevant sind. Experten aus mehreren Ländern diskutierten über Sicherheit, Klimawandel und Besucherlenkung in den Alpen. Ziel ist es, Natur besser zu schützen und Tourismus langfristig nachhaltiger zu gestalten.

Das grenzüberschreitende Projekt „Alpine Awareness Camps“ (AAC) ist mit einem Abschlussevent in Innsbruck zu Ende gegangen und soll wichtige Impulse für die Zukunft des alpinen Tourismus auch im Allgäu liefern. Mehr als 50 Expertinnen und Experten aus Tourismus, Bergsport, Wissenschaft und Politik diskutierten über alpine Sicherheit, Nachhaltigkeit, Besucherlenkung und die Folgen des Klimawandels in sensiblen Bergregionen.
Mit dabei war auch das Allgäu: Lajana Gebhard vom Nachhaltigkeitsmanagement der Allgäu GmbH brachte die regionale Perspektive in die hochkarätige Gesprächsrunde ein. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie Natur erlebbar bleibt und gleichzeitig geschützt werden kann.
Gebhard betonte, dass nachhaltiger Tourismus bereits bei der Anreise und dem Verhalten in der Natur beginne. Gerade angesichts steigender Besucherzahlen brauche es verstärkt Bewusstseinsbildung und intelligente Besucherlenkung.
Positiv hervorgehoben wurde die enge Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg zwischen Tourismus, Wissenschaft und Bergsport. Diese Kooperation habe entscheidend dazu beigetragen, praxisnahe Lösungen für den alpinen Raum zu entwickeln.
Die im Projekt entstandenen Inhalte werden künftig über die AAC-Plattform weitergeführt. Dort stehen unter anderem digitale Lernmodule, Nachhaltigkeits-Tipps sowie Informationen zu Wetter, Lawinenlage und Tourenplanung zur Verfügung.
Das Projekt „Alpine Awareness Camps“ wurde im Rahmen des Interreg-Programms Bayern–Österreich gefördert und läuft noch bis August 2026. Ziel ist es, nachhaltigen Bergtourismus langfristig zu stärken und die Alpen als Natur- und Lebensraum zu schützen.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu berge österreich Umelt Zukunft