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Aktuelles

Kliniken im Ausnahmezustand: Große Krisenübungen in Kempten und Immenstadt

today12. Mai 2026

Hintergrund
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Im Klinikum Kempten und in der Klinik Immenstadt haben unangekündigte Krisenübungen stattgefunden. Geübt wurden ein Massenanfall von Verletzten mit Stromausfall sowie der Verdacht auf eine hochinfektiöse Erkrankung. Ziel war es, Abläufe im Ernstfall zu testen und die Zusammenarbeit von Kliniken, Behörden und Rettungskräften zu verbessern.

Wenn das Krankenhaus den Ausnahmezustand übt/ Foto: Julia Kopaunik

Im Klinikum Kempten und in der Klinik Immenstadt haben unangekündigte Krisenübungen unter realitätsnahen Bedingungen stattgefunden. Ziel der sogenannten KAEP-Übungen war es, Abläufe im Ernstfall zu testen und die Zusammenarbeit zwischen Kliniken, Behörden und Einsatzorganisationen zu verbessern.

Im Klinikum Kempten wurde ein Szenario mit einem Massenanfall von Verletzten in Kombination mit einem plötzlichen Stromausfall simuliert. Innerhalb kurzer Zeit füllte sich die Notaufnahme, während gleichzeitig die technische Infrastruktur ausfiel. Im Mittelpunkt stand die Koordination unter erschwerten Bedingungen sowie die Sicherstellung der Kommunikation und Versorgung.

In der Klinik Immenstadt wurde der Verdacht auf eine hochinfektiöse Erkrankung trainiert. Eine Patientin mit entsprechenden Symptomen stellte die Notaufnahme vor die Aufgabe, schnelle Schutzmaßnahmen einzuleiten und eine mögliche Ausbreitung zu verhindern.

An den Übungen beteiligt waren neben den Klinikteams auch das Gesundheitsamt Oberallgäu, der Katastrophenschutz sowie Polizei, Feuerwehr und regionale Versorger. Die Szenarien waren den Beteiligten im Vorfeld nur eingeschränkt bekannt, um möglichst realistische Bedingungen zu schaffen.

Initiiert wurden die KAEP-Übungen vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention. Das Gesundheitsamt Oberallgäu ist eines von sechs Pilotämtern in Bayern. Die Ergebnisse werden im Anschluss ausgewertet, um mögliche Schwachstellen zu identifizieren und Abläufe weiter zu verbessern.

Die Verantwortlichen zogen ein positives Fazit: Die Übungen hätten gezeigt, wie wichtig gut abgestimmte Prozesse und regelmäßiges Training für den Umgang mit Krisensituationen im Krankenhaus seien.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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