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Der ECDC Memmingen bekommt es ab Samstag mit den Hannover Scorpions im Halbfinale der Oberliga-Playoffs zu tun. Die Indians treffen zum ersten Mal auf die Niedersachsen aus der Wedemark, welche als Nord-Meister die Hauptrunde abgeschlossen haben. Karten für die ersten beiden Heimspiele am Ostermontag und dem darauffolgenden Freitag sind bereits erhältlich.

Die vier topgesetzten Mannschaften der Oberligen haben sich im Viertelfinale durchgesetzt und treffen nun aufeinander. Die Indians konnten, nachdem sie ihre Namensvetter aus Hannover ausgeschaltet haben, zuletzt einige freie Tage genießen, ab Samstag geht es im Zwei-Tage-Rhythmus weiter. Dann trifft der ECDC auf das andere Spitzenteams aus dem Großraum Hannover, die Scorpions.
Top-Favorit wartet auf die Indians
Der Deutsche Meister von 2010 ging, wie bereits seit vielen Jahren, als Topfavorit um den Aufstieg in die Saison. Mit zahlreichen prominenten Spielern gespickt, hielt der Kader am Ende der Hauptrunde was er versprach und bescherte den Verantwortlichen den Titel im Norden. Auch weil mit Rico Rossi ein neuer Cheftrainer unter der Spielzeit das Ruder übernahm und ablieferte. Seit mehreren Jahren ist der Club aus Mellendorf, einer Gemeinde nahe Hannover, Dauerabonnent auf Platz 1, zuletzt stand man gleich zweimal hintereinander im Finale. Im Vorjahr mussten sich die Scorpions erst im alles entscheidenden siebten Spiel geschlagen geben.
Auch deshalb wurde der Kader weiter aufgewertet und verfügt über brutale Qualität. Im Tor wurde, kurz vor Transferschluss, Patrick Berger aus Heilbronn verpflichtet, der die Memminger bereits in den letzten zwei Jahren aus den Playoffs werfen konnte. Die Verteidigung ist ebenfalls mit ehemaligen Falken gespickt, u.a. Jan Pavlu und Tomas Supis sorgen dort für Ordnung. Das Aushängeschild ist aber der Angriff, der sich wie eine All-Star-Auswahl liest. Allan McPherson, Topscorer der Hauptrunde, führt das Team an. Ihm zur Seite steht mit Pascal Aquin ein ebenso treffsicherer kanadischer Landsmann. Nick Miglio, Justin Kirsch, Norman Hauner oder Jordan Knackstedt sind weitere Beispiele dieser hochdekorierten, nordamerikanisch geprägten Mannschaft, die über sehr viel höherklassige Erfahrung verfügt.
Geschrieben von: Leon Dauter
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