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Am Faschingssonntag rechnen die Organisatoren von Gegenprotesten gegen den Höcke-Auftritt in Lindenberg mit mindestens 2.000 Teilnehmern. Mehrere Kundgebungen und ein Demonstrationszug beginnen ab 15.30 Uhr im Stadtzentrum. Ein Familienblock und musikalische Begleitung sollen die Proteste begleiten. Parallel hat die AfD eine eigene Kundgebung mit rund 300 Teilnehmern angemeldet.

Am kommenden Faschingssonntag steht Lindenberg im Westallgäu im Zeichen politischer Auseinandersetzungen: Parallel zur gerichtlich erlaubten AfD-Veranstaltung mit Redner Björn Höcke rechnen die Organisatoren von Gegenprotesten mit mindestens 2.000 Teilnehmern.
Ab etwa 15.30 Uhr sind im Stadtzentrum mehrere Kundgebungen und ein Demonstrationszug geplant, die sich teilweise bis in den Abend ziehen sollen. Unter dem Motto „Nein zu Björn Höcke in Lindenberg“ werden unter anderem ein Familienblock und musikalische Begleitung durch die lokale Band „Die Pfandbeschleuniger“ angeboten. Kinder sollen durch Ohrstöpsel und sogenannte Awareness-Teams geschützt werden. Die Organisatoren betonen, dass sie Höcke „nicht unwidersprochen auftreten lassen“ werden, unabhängig vom Ausgang der laufenden gerichtlichen Verfahren zur Saalnutzung.
Auch die AfD hat eine eigene Kundgebung angemeldet. Stadtratskandidat Markus Mader erwartet rund 300 Teilnehmer auf dem oberen und unteren Stadtplatz. Die Stadt Lindenberg kündigt aus Sicherheitsgründen Straßensperrungen an, die Polizei wird mit einem starken Aufgebot präsent sein.
Die Proteste in Lindenberg fügen sich in eine Reihe von Demonstrationen gegen Rechtsextremismus in der Region ein: Erst am Samstag waren in Ravensburg rund 5.000 Menschen für Toleranz und Zusammenhalt auf die Straße gegangen.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Auftritt Demo Höcke Polizei