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Unter dem Motto „Zam schaffa“ haben zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und sozialen Einrichtungen in Kempten und dem Oberallgäu eine Woche lang den Arbeitsalltag in Einrichtungen der sozialen Arbeit kennengelernt – und selbst mit angepackt.

Ziel der Aktionswoche ist es, nicht nur über Inklusion und Teilhabe zu sprechen, sondern die Praxis direkt zu erleben. Verschiedene Träger öffneten dafür ihre Türen und ermöglichten Einblicke in Werkstätten, Beratungsstellen und soziale Betriebe.
So arbeitete unter anderem Annemarie Eberhard vom Bezirk Schwaben in der Küche der Tagesstätte des Sozialpsychiatrischen Zentrums Kempten mit, während Kemptens Oberbürgermeister Christian Schoch und IHK-Regionalgeschäftsführer Björn Athmer die Allgäuer Werkstätten besuchten. Auch in der Stadtgärtnerei, im Integrationsfachdienst, im Beruflichen Trainingszentrum sowie in Inklusionsbetrieben der Region packten die Gäste selbst mit an.
Die Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus: Die Teilnehmenden lobten vor allem das Engagement der Mitarbeitenden, das Miteinander sowie die hohe Qualität der Arbeit. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig praktische Einblicke für politische und wirtschaftliche Entscheidungen im Bereich Inklusion sind.
Organisiert wird die Aktionswoche vom Gemeindepsychiatrischen Verbund Kempten-Oberallgäu im Arbeitskreis Arbeit des Bezirks Schwaben. Seit der ersten Durchführung im Jahr 2022 hat sich „Zam schaffa“ als feste Plattform für Austausch, Begegnung und Verständnis zwischen Entscheidungsträgern und sozialen Einrichtungen etabliert.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu politik sozialearbeit wirtschaft