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„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
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„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
Der erste Wettfahrttag der Internationalen 8mR-Weltmeisterschaft in Bregenz hat den Teilnehmern vor allem eines abverlangt: Geduld. Aufgrund zu schwacher und wechselnder Windverhältnisse konnte am Montag keine Wettfahrt gewertet werden.

Bereits um 6 Uhr morgens trafen sich die Crews zur Wettfahrtbesprechung im Yacht Club Bregenz. Gegen 10 Uhr liefen die 19 Yachten aus sieben Nationen auf den Bodensee aus. Ein erster Rennversuch musste jedoch bereits auf dem ersten Vorwindkurs abgebrochen werden. Der nachlassende Wind ließ keine fairen Wettkampfbedingungen mehr zu.
Anschließend warteten Segler und Wettfahrtleitung mehrere Stunden auf bessere Bedingungen. Doch auch weitere Rennversuche waren nicht möglich. Erst gegen 15 Uhr wurden die Boote nach rund fünf Stunden auf dem Wasser zurück in den Hafen beordert.
Trotz des ausgebliebenen Renngeschehens bot der Tag beeindruckende Bilder. Vor der Kulisse von Pfänder und Bodensee präsentierten sich die historischen 8-Meter-Yachten mit ihren eleganten Linien und aufwendig gepflegten Holzdecks. Die traditionsreichen Boote zählen zu den faszinierendsten Segelyachten weltweit.
Bereits am Sonntag war die Weltmeisterschaft im Hafen von Bregenz feierlich eröffnet worden. Beim Einzug der Nationen wurden die 19 Teams aus sieben Ländern vorgestellt. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, die historischen Yachten aus nächster Nähe zu erleben.
Nun richtet sich die Hoffnung auf den Dienstag. Die Wettfahrtleitung hat das nächste Briefing für 9 Uhr angesetzt und hofft auf stabilere Windverhältnisse, damit die ersten Wettfahrten der Weltmeisterschaft stattfinden können.
Geschrieben von: Leon Dauter