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Der Kreisausschuss des Unterallgäuer Kreistags hat sich mit mehreren Themen beschäftigt. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Förderung der Umweltstation in Legau, die Finanzierung der Geburtshilfe an der Klinik Immenstadt sowie die verschiedenen Gremien und Ehrenämter von Landrat Alex Eder.

Der Landkreis Unterallgäu unterstützt die Umweltstation in Legau auch im kommenden Jahr mit 60.000 Euro. Das hat der Kreisausschuss beschlossen. Die Einrichtung bietet Jugendlichen, Schulklassen, Vereinen und Familien verschiedene Angebote zur Umweltbildung an. Dabei geht es unter anderem um Natur, Ernährung, Wasser und Energie. Träger der Umweltstation ist die Augsburger Gesellschaft für Lehmbau, Bildung und Arbeit.
Auch die Geburtshilfe an der Klinik in Immenstadt wird vom Landkreis Unterallgäu weiterhin finanziell unterstützt. Der Landkreis übernimmt ein Drittel der nach Abzug staatlicher Förderungen verbleibenden Kosten – gemeinsam mit dem Landkreis Oberallgäu und der Stadt Kempten. Für den Unterallgäu beträgt der Anteil dabei bis zu 58.824 Euro.
Hintergrund ist eine staatliche Förderung von bis zu einer Million Euro. Diese wird nur gewährt, wenn sich die Träger des Klinikverbunds Allgäu am Defizit der Geburtshilfe beteiligen. Davon profitiert letztlich der gesamte Klinikverbund. Die Geburtshilfe an der Klinik in Mindelheim erfüllt bislang nicht die Voraussetzungen für diese Förderung.
Außerdem informierte der Kreisausschuss über die zahlreichen Gremien und öffentlichen Ehrenämter, in denen Landrat Alex Eder den Landkreis vertritt. Dazu gehören unter anderem Schulzweckverbände, Vereine wie der Landschaftspflegeverband und die Lokale Aktionsgruppe Kneippland Unterallgäu sowie Gesellschafterversammlungen, etwa beim Verkehrsverbund Mittelschwaben und beim Regionalwerk Unterallgäu.
Für einige dieser Tätigkeiten erhält Eder Aufwandsentschädigungen. Dazu zählen unter anderem seine Aufgaben als alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrats der Sparkasse Schwaben-Bodensee, als Aufsichtsratsvorsitzender der Landkreiswohnungsbau sowie als Mitglied im Aufsichtsrat des Klinikverbunds Allgäu. Die Einnahmen, die dabei über den geltenden Freibetrag hinausgehen, führt der Landrat an den Landkreis ab.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu geburthilfe Kliniken Kreisausschuss