AD
play_arrow

keyboard_arrow_right

Listeners:

Top-Hörer:

skip_previous skip_next
00:00 00:00
playlist_play chevron_left
volume_up
  • play_arrow

    AllgäuHIT

  • cover play_arrow

    AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

Aktuelles

Unterallgäu: Katastrophenschutz gibt Tipps für besonders verletzliche Menschen

today28. September 2026

Hintergrund
share close
AD

Hochwasser, Sturm oder ein Brand können besonders für Kinder, Senioren und Menschen mit Behinderung zur Herausforderung werden. Die untere Katastrophenschutzbehörde am Landratsamt Unterallgäu gibt deshalb im letzten Teil ihrer Serie „Vorbereitet sein“ Tipps, wie Familien und Angehörige für Notfälle vorsorgen können.

Symbolbild Pixabay

„Erstellen Sie einen Notfallplan für die Familie und besprechen Sie diesen gemeinsam“, rät Hanna Müller, stellvertretende Leiterin des Sachgebiets Sicherheit und Ordnung. Wichtig sei dabei, keine Panik zu verbreiten, sondern die eigenen Überlegungen sachlich und in einfachen Worten zu erklären. Je nach Situation können auch Pflegekräfte, Bezugspersonen, Freunde oder Nachbarn in die Planung einbezogen werden.

Zur Vorbereitung gehört unter anderem, eine Liste mit wichtigen Notfallkontakten zusammenzustellen und ausreichend Medikamente sowie den jeweiligen Medikationsplan griffbereit zu haben. Auch Kopien wichtiger medizinischer Unterlagen sollten bereitliegen. Brillen, Hörgeräte und andere Hilfsmittel sollten jederzeit erreichbar sein. Für technische Hilfsmittel empfiehlt die Katastrophenschutzbehörde außerdem, Ersatzbatterien, Akkus und Ladegeräte vorzuhalten.

Hilfreich kann zudem ein Notfallausweis sein. Darauf können beispielsweise Informationen zu Krankheiten, Allergien, benötigten Hilfsmitteln und Notfallkontakten hinterlegt werden. Auch für Menschen mit Höreinschränkungen gibt es spezielle Möglichkeiten zur Vorsorge, etwa Rauchmelder mit Vibrations- oder Lichtalarm. Bei einer notwendigen Evakuierung sollte außerdem darauf geachtet werden, dass barrierefreie Flucht- und Rettungswege vorhanden und jederzeit frei zugänglich sind.

Wer einen Assistenzhund hat, sollte auch für das Tier ausreichend Futter und Wasser für einen Notfall bereithalten. Weitere Informationen zum Katastrophenschutz gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, unter anderem auch in Leichter Sprache.

Tag des Katastrophen- und Zivilschutzes in Babenhausen

Passend zum Thema findet am Samstag, 3. Oktober, der Tag des Katastrophen- und Zivilschutzes auf dem Gelände der Feuerwehr Babenhausen in der Bahnhofstraße 6 statt. Von 10 bis 17 Uhr präsentieren sich dort Blaulichtorganisationen aus dem Unterallgäu mit Vorführungen, Workshops und Aktionen für Kinder und Erwachsene.

Geplant sind unter anderem ein Wunden-Schminken mit Mini-Erste-Hilfe-Kurs, ein Wettbewerb zum Packen eines Notfallrucksacks sowie Feuerwehr-Vorführungen. Außerdem gibt es eine umfangreiche Ausstellung von Fahrzeugen und Technik der verschiedenen Blaulichtorganisationen.

AD

Geschrieben von: Leon Dauter

Rate it
AD
AD
AD
AD