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Das Thema „Stauflüchtlinge“ im Allgäu bleibt aktuell – besonders mit Blick auf die zurückliegenden Pfingstferien. Immer wieder weichen Urlauber bei Staus auf der A7 auf Nebenstrecken in Richtung Füssen, Pfronten oder Nesselwang aus und sorgen dort für deutlich mehr Verkehr in den Orten.

Schon im vergangenen Beitrag hatten wir über die angespannte Situation in der Region berichtet. Nun bekommt das Thema durch die Ferien- und Reisezeit erneut Brisanz. Kommunen und Politiker im Ostallgäu fordern weiterhin Maßnahmen, um den Ausweichverkehr besser zu steuern oder einzudämmen – teilweise wird dabei auch ein Blick nach Tirol geworfen, wo bereits Sperr- und Kontrollmaßnahmen gegen sogenannten Schleichverkehr umgesetzt werden.
Gleichzeitig laufen Gespräche auf verschiedenen Ebenen: Ein runder Tisch soll Vertreter aus Politik, Behörden und Nachbarregionen zusammenbringen, um Lösungen für die stark belasteten Orte rund um die A7 zu finden. Ziel ist es, den Transitverkehr besser zu lenken und die Wohnorte entlang der Ausweichrouten zu entlasten.
Auch auf Bundesebene wird über mögliche Ansätze diskutiert – etwa durch bessere Beschilderung oder digitale Verkehrsleitsysteme. Eine schnelle gesetzliche Lösung ist allerdings nicht in Sicht, da die Zuständigkeiten im Straßenverkehr stark verteilt sind.
Fest steht: Gerade in Zeiten hoher Reiseströme bleibt die Verkehrssituation im Allgäu ein Dauerbrenner – und sorgt weiterhin für Diskussionen zwischen Einheimischen, Politik und Verkehrsteilnehmern.
Geschrieben von: Leon Dauter