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Aktuelles

Schwere Unwetter über dem Allgäu: Hagel richtet Schäden an – A96 stundenlang gesperrt

today15. Juli 2026

Hintergrund
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Schwere Unwetter mit großem Hagel, Starkregen und Sturmböen sind am Dienstagabend über das Allgäu gezogen. In Memmingen wurden mehrere Zentimeter große Hagelkörner und Sachschäden gemeldet. Wegen zahlreicher Äste, Laub und auf die Fahrbahn gespültem Kies war die A96 am Kohlbergtunnel zwischen Stetten und Erkheim von 20:30 Uhr bis 1:30 Uhr komplett gesperrt. 

Hagel in einer privaten Hauseinfahrt

Nach mehreren sonnigen Tagen sind am Dienstagabend schwere Unwetter über das Allgäu gezogen. Vor allem großer Hagel, Starkregen und stürmische Böen sorgten für Schäden. Im Ostallgäu löste die Warn-App NINA aus, unter anderem für den Bereich Buchloe.

Besonders heftig traf es auch Memmingen. Fotos zeigen mehrere Zentimeter große Hagelkörner, die an Fahrzeugen und Gebäuden Schäden verursachten. Zahlreiche Anwohner berichteten von den außergewöhnlich großen „Eisbrocken“ und den Folgen des Unwetters.

Auch auf den Straßen kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen. Wie die Polizei auf Nachfrage von AllgäuHIT mitteilte, musste die A96 im Bereich des Kohlbergtunnels zwischen den Anschlussstellen Stetten und Erkheim wegen des Unwetters vollständig gesperrt werden. Die Vollsperrung dauerte von 20:30 Uhr bis 1:30 Uhr in der Nacht. Grund waren große Mengen an Ästen und Laub, die auf die Fahrbahn geweht wurden. Außerdem hatte der Starkregen Kies aus dem Bankett auf die Autobahn gespült. Erst nach umfangreichen Reinigungsarbeiten konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

Der Deutsche Wetterdienst hatte für weite Teile des Allgäus vor Blitzschlag, Orkanböen, großem Hagel und Starkregen gewarnt. Außerdem bestand die Gefahr umstürzender Bäume sowie kurzfristiger Überflutungen von Straßen und Unterführungen.

Wer sich bei Gewitter, oder Unwetter im Freien aufhält, sollte Schutz in Gebäuden suchen und Gewässer meiden. Autofahrer sollten ihre Geschwindigkeit anpassen und überflutete Straßen oder Unterführungen nicht befahren.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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