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34 angehende Försterinnen und Förster haben sich Ende Juli bei einer zweitägigen Prüfungssimulation auf ihre bevorstehenden Qualifikationsprüfungen vorbereitet. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Bayerischen Staatsforsten gemeinsam mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Krumbach-Mindelheim.

Austragungsort war das Revier Sulzschneider Wald des Forstbetriebs Sonthofen. Dort konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter möglichst realitätsnahen Bedingungen ihr Wissen und ihre praktischen Fähigkeiten testen.
Für die Vorbereitung und Durchführung waren Revierleiter Johannes Nachbar vom Forstbetrieb Sonthofen sowie Mathias Burghard vom AELF Krumbach-Mindelheim verantwortlich. Beide engagieren sich als Jugendvertreter des Bundes Deutscher Forstleute (BDF) Schwaben besonders für die Förderung des forstlichen Nachwuchses.
Auf dem Programm standen typische Aufgaben aus dem Berufsalltag von Försterinnen und Förstern. Dazu gehörten unter anderem Holzsortierung, Baumartenkenntnis, Bodenkunde, Waldbau unter den Herausforderungen des Klimawandels sowie Naturschutz. An verschiedenen Stationen wurden die Anwärterinnen und Anwärter mit praktischen Fragestellungen konfrontiert, wie sie auch in den Prüfungen vorkommen können.
Neben dem Fachwissen ging es auch darum, Sicherheit für die mündlich-praktische Prüfung zu gewinnen. Erfahrene Forstleute gaben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern direktes Feedback und zeigten Stärken sowie mögliche Verbesserungen auf.
Jann Oetting, Leiter des Forstbetriebs Sonthofen, betonte die Bedeutung der Veranstaltung für den Nachwuchs: Die Anforderungen an Försterinnen und Förster würden stetig steigen. Neben Fachwissen seien heute vor allem praktische Handlungskompetenz und der Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels gefragt.
Die Veranstalter zeigten sich mit der hohen Beteiligung und dem Engagement der angehenden Försterinnen und Förster zufrieden. Die Prüfungssimulation soll dazu beitragen, qualifizierte Nachwuchskräfte für den Umbau der Wälder hin zu klimastabilen Zukunftswäldern auszubilden.
Geschrieben von: Leon Dauter
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